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Ein Lkw, dessen Führerhaus bei einem Auffahrunfall völlig zertrümmert wurde, steht auf der Autobahn A6 bei Viernheim.   

Drei Tote auf der A6

Zwei tödliche Unfälle an derselben Stelle innerhalb weniger Stunden

Viernheim - Binnen weniger Stunden fahren zwei Lastwagen auf der Autobahn auf ein Stauende - an derselben Stelle. Viele Menschen werden verletzt, drei sterben.

Nur wenige Stunden nach der Massenkarambolage auf der A6 bei Mannheim mit zwei Toten ist es an derselben Stelle erneut zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Ein Lkw-Fahrer kam am Dienstagmorgen ums Leben, wie die zuständige Polizei Südhessen mitteilte. Er war in Höhe der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen aus bislang ungeklärten Gründen auf ein Stauende gefahren. 

Nach ersten Erkenntnissen sind zwei Lastwagen und zwei Autos an dem Unfall beteiligt. Die Autobahn war zunächst in Fahrtrichtung Ludwigshafen voll gesperrt, die Bergungs- und Rettungsarbeiten dauerten am Vormittag an. Angaben zu möglichen Verletzten wollte die Polizei zunächst nicht machen.

Massenkarambolage nur wenige Stunden zuvor

Am demselben Ort in der Nähe der Grenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg war es am Montagnachmittag zu einer schweren Massenkarambolage gekommen, bei der zwei Menschen getötet wurden. Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 51 Jahre alten Beifahrer eines Autos aus dem Saarpfalz-Kreis sowie einen Autofahrer, dessen Identität noch nicht eindeutig geklärt ist. 14 Menschen wurden verletzt, neun davon schwer. Einige von ihnen mussten mit Rettungshubschraubern in nahegelegene Krankenhäuser geflogen werden.

Nach ersten Erkenntnissen war der Unfall am Montag ebenfalls durch einen Lkw-Fahrer verursacht worden, der auf ein Stauende aufgefahren war. Elf Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt, fünf Lastwagen und sechs Autos. Die Autobahn war wegen Bergungs- und Rettungsarbeiten bis Mitternacht voll gesperrt. Der Verkehr staute sich bis zu mehrere Kilometer weit. Die Polizei bezifferte den Sachschaden am Dienstagmorgen in einer ersten Schätzung auf rund 185.000 Euro.

dpa

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