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Diese 737-300 musste wegen eines Loches im Dach notlanden.

Loch in Boeing 737: Möglicherweise Produktionsfehler

New York - Das Loch, das sich Anfang April im Dach einer Boeing 737 aufgetan hatte, rührt möglicherweise von Fehlern bei der Produktion her. Dies berichten mehrere US-Medien.

Die Ermittler konzentrieren sich momentan auf die Nieten, die die einzelnen Aluminiumplatten der Außenhaut miteinander verbinden.

Einige der Löcher, durch die Nieten getrieben werden, hätten eine falsche Größe aufgewiesen, berichtete der Sender ABC News aus den laufenden Ermittlungen. Wegen der starken Beanspruchung im Flugbetrieb hätten sich die Verbindungen dann mit der Zeit gelockert. Endgültige Schlüsse wollten aber sowohl die Luftaufsichtsbehörden als auch der Hersteller noch nicht ziehen.

Am 1. April hatte eine 15 Jahre alte Boeing 737-300 des US-Billigfliegers Southwest notlanden müssen, nachdem sich mit einen lauten Knall ein Loch im Dach aufgetan hatte. Wie durch ein Wunder wurde keiner der 123 Insassen ernsthaft verletzt. Southwest kontrollierte daraufhin alle ähnlichen Maschinen und stellte bei insgesamt fünf betagteren 737-Jets winzige Risse in der Außenhülle fest.

Nach den Medienberichten sind die problematischen Maschinen etwa zur gleichen Zeit gebaut worden. Andere Flugzeuge der sogenannten 737 "Classic"-Baureihe wiesen keine Risse auf. Auch die Lufthansa hatte auf Anraten von Boeing drei verdächtige Flieger unter die Lupe genommen und nichts gefunden.

Boeing hatte nach dem Unglück häufigere Kontrollen bestimmter 737-Maschinen empfohlen. Insgesamt stehen weltweit 570 Flugzeuge aus den Jahren 1993 bis 2000 unter verstärkter Beobachtung. Für Boeing bedeutet das einen Imageschaden: Der Kurz- und Mittelstreckenjet 737 ist der Verkaufsschlager des Airbus-Konkurrenten.

dpa

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