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Mit der Aktion "Citizens Advertising Takeover Service" kurz "CATS" will die Gruppe zum Nachdenken bewegen. Foto: Philip Dethlefs

Werbeflächen gemietet

Londoner U-Bahnstation mit Katzenfotos plakatiert

Der "Citizens Advertising Takeover Service" kurz "CATS" soll auf das Elend herrenloser Tiere aufmerksam machen. Und Passanten zeigen, dass sie etwas ändern können, wenn sie wollen.

London (dpa) - Katzenfotos machen sich nicht nur als Bilderstrecke im Internet gut. Davon ist zumindest eine Gruppe von Aktivisten überzeugt, die eine U-Bahnstation in London mit den Bildern der Tiere plakatiert hat.

Knapp 700 Unterstützer spendeten dafür in einem Crowdfunding-Projekt umgerechnet rund 27.000 Euro. Mit dem Geld hat die Gruppe, die sich "Glimpse" nennt, alle Werbeflächen der U-Bahnstation Clapham Common für zwei Wochen gemietet.

Mit der Aktion unter dem Titel "Citizens Advertising Takeover Service" kurz "CATS" will die Gruppe nach eigenen Angaben zum Nachdenken bewegen. "Wir wollen Leute dazu anregen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und sich darüber klar zu werden, dass sie die Macht haben, sie zu verändern", ist in einem Blog-Beitrag der Gruppe zu lesen.

Bis Ende September sollen die Katzenfotos zu sehen sein und nebenbei auch auf das Elend herrenloser Tiere aufmerksam machen. Die meisten abgebildeten Katzen leben in Tierheimen, teilte "Glimpse" auf seiner Webseite mit. Als Tierschützer wollen sich die Macher aber nicht verstanden wissen. Die Katzenfotos dienten eher als Mittel zum Zweck, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Webseite der Gruppe Glimpse - Englisch

Blog-Eintrag zur Idee der Plakat-Aktion - Englisch

Crowdfunding-Seite "Kickstarter" - Englisch

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