Ein Lotto-Spieler füllt einen Tippschein aus.
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Neun Jahre Pause hat ein Lotto-Spieler gemacht. Trotzdem ist ihm erneut ein Gewinn geglückt.

„Ist nicht mehr viel Geld übrig“

Lotto-Spieler passiert zweimal, was den meisten nie passiert - „Ich kann nicht davonlaufen“

  • Franziska Schwarz
    vonFranziska Schwarz
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Bereits vor neun Jahren hat ein Österreicher im Lotto abgeräumt. Nun wird der Mann endgültig zum statistischen Ausnahmefall.

  • Ein Österreicher hat ein Händchen für Lotto*.
  • Was ist sein Geheimnis? Richtet er sich beim Ankreuzen etwa nach den häufigsten Lottozahlen?
  • Er hat es jetzt verraten - und über seine Lotto-Zukunft gesprochen.

Waidhofen an der Ybbs - „Diesmal ist es halt ,nur‘ ein LottoPlus-Sechser“. Wie bitte? Doch, richtig gehört. Aber diese Aussage eines Rentners aus Österreich ist natürlich ironisch gemeint. Der Mann hat bereits zwei Mal sechs Richtige getippt. Das teilten die Österreichische Lotterien nun mit. Der Glückstag war der 7. Februar. Das Preisgeld: rund 284.000 Euro.

„Der Gewinn kam gerade richtig, denn vom ersten Sechser ist eh nicht mehr viel Geld übrig“, sagte der Mann den Glücksspiel-Veranstaltern am Telefon. Sein letzter Gewinn liegt neun Jahre zurück. Damals knackte der Niederösterreicher zusammen mit einem Oberösterreicher einen Jackpot - danach war er mit mehr als 950.000 Euro Gewinn plötzlich Fast-Millionär.

Zweifacher Lottosieger in Österreich: „Ich habe so aus einer Art Dankbarkeit weitergespielt“

„Der Großteil des Geldes floss in ein Grundstück und in das Traumhaus, das er für sich und seine Frau errichten ließ, auch die Kinder und Enkelkinder bekamen vom Gewinn etwas ab“, heißt es in der Mitteilung. Mit dem neu erspielten Geld solle nun die Pension „in vollen Zügen“ genossen werden, und „natürlich“ sollten auch die Kinder erneut etwas abbekommen.

Merkwürdig nur eine der Fragen, welche die Österreichische Lotterie ihrem Zweifach-Gewinner stellte: Ob er denn nach dem ersten Erfolg nicht daran gedacht habe, mit dem Lotto-Spielen aufzuhören? Die Antwort lautet - wenig überraschend - „Nein“. Im Gegenteil: „Nein, ich habe so aus einer Art Dankbarkeit weitergespielt. Dankbar, dass ich gewinnen durfte. Und gut war’s. Seit damals spiele ich Ziehung für Ziehung jenen Schein, mit dem ich jetzt gewonnen habe“, wird der Mann zitiert.

Das Gleiche gilt für den Zweit-Gewinn: „Nie und nimmer, ich kann nicht davonlaufen. Das Glück verfolgt mich. Ich habe vor einem halben Jahr zwei Fünfer erzielt und rund 15.000 Euro gewonnen, und noch zu Schilling-Zeiten einmal eine halbe Million gewonnen.“ (frs)

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