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Lotto-Zwangsausschüttung droht: Jackpot zu voll

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Tippschein 6 aus 49 mit Kugelschreiber.
Beim Lotto „6 aus 49“ könnte es bald zu einer Zwangsausschüttung kommen. (Symbolbild) © Eibner-Pressefoto/ Imago

Der Lotto-Jackpot am Samstag hat seinen Höchststand von 45 Millionen Euro erreicht. Wird er nicht geknackt, gibt es eine Zwangsausschüttung.

München - Keine finanziellen Sorgen mehr und mit dem Lotto-Jackpot über Nacht zum Millionär werden: Davon träumen viele Lotto-Spieler. Der Jackpot am Samstag (15. Januar) lässt da noch größer träumen: Satte 45 Millionen Euro befinden sich im Jackpot des Spiels 6 aus 49. Der Jackpot ist so voll, dass es sogar zu einer Zwangsausschüttung kommen könnte.

Lotto am Samstag: Höchst-Jackpot von 45 Millionen Euro

Mit den richtigen Zahlen das schnelle Geld: Das verspricht das Spiel 6 aus 49. Doch den Jackpot gewinnt nur, wer die 6 Richtigen plus die Superzahl errät. Nach der Ziehung am Samstag könnte das aber gar nicht nötig sein: Wenn bei der Ziehung am 15. Januar niemand den Jackpot knackt, kommt es in der darauffolgenden Mittwochsziehung (19. Januar) zur Zwangsausschüttung.

Wie lotto.de informiert, gibt es eine Zwangsausschüttung, wenn der Jackpot vor der Ziehung die 45 Millionen Euro knackt. „Ausschlaggebend ist hierbei nicht die prognostizierte Jackpot-Summe, sondern ob bereits 45 Mio. € oder mehr im Jackpot sind“, schreibt der Online-Lotto-Anbieter. Wie oft eine Zwangsausschüttung stattfindet, hängt damit davon ab, wie häufig der Jackpot geknackt wird.

Zwangsausschüttung beim Lotto: So funktionierts

Konkret bedeutet das: Knackt bei der Ziehung am Mittwoch niemand den Jackpot mit Superzahl, geht der Gewinn in die nächste Gewinnklasse. Damit wäre es also ausreichend „nur“ die 6 Richtigen zu ziehen, um eine Chance auf den Millionenjackpot zu haben. Die Maximalsumme für die Gewinnklassen 1 und 2 liegt bei 45 Millionen Euro. Ist der Gewinn höher, steigt die Gewinnsumme dementsprechend in der nächstniedrigeren Gewinnklasse.

Gibt es allerdings einen oder mehrere Gewinner in Gewinnklasse 1, erfolgt keine Zwangsauschüttung und der Gewinn wird regulär ausgezahlt. Gewinnt jedoch kein Spieler in der Gewinnklasse 1, wird der Jackpot der Klasse 2 zugeschlagen. Bleibt auch diese unbesetzt, erhält die nächstniedrigere Gewinnklasse den Jackpot.

Lotto: Zwangsausschüttung am 19. Januar?

Diese Regel gilt allerdings erst seit September 2020 - und trat deshalb bisher nur einmal ein: Am 2. Dezember 2020 gewannen drei Personen der Gewinnklasse 2 aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein dadurch jeweils 15 Millionen Euro. Bis September 2020 erfolgte die sogenannte definitive Ausschüttung immer dann, wenn in zwölf aufeinanderfolgenden Ziehungen der Lotto-Jackpot nicht geknackt wurde.

Der immens hohe Jackpot ist für viele ein Anreiz, sich doch mal im Glücksspiel zu versuchen. Auch in München jagen viele Glückspieler die Millionen. Doch die Wahrscheinlichkeit auf den Jackpot bleibt wohl auch trotz Zwangsausschüttung gering: In Gewinnklasse 1 beträgt die Gewinnchance 1:140 Millionen. In Gewinnklasse 2 liegt die Chance laut lotto.de bei 1:16 Millionen. (sf)

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