69 Luftabwehrraketen in Frachter gefunden

Helsinki - Finnische Hafenarbeiter haben an Bord eines aus Emden kommenden Frachters 160 Tonnen Sprengstoff und 69 Luftabwehrraketen gefunden.

Wie Polizeisprecher am Mittwochabend nach Angaben der Nachrichtenagentur STT/FNB mitteilten, hatte die im Hafen von Kotka durchsuchte “Thor Liberty“ keine Erlaubnis zum Transport der militärischen Güter. Das Schiff ist auf der britischen Insel Isle of Man registriert.

Diese Länder haben Atomwaffen

Diese Länder haben Atomwaffen

Es sei auf dem Weg von einem deutschen Hafen nach China und Südkorea gewesen. Unklar blieb nach den Polizeiangaben, wo das Schiff die in den USA hergestellten Patriot-Raketen an Bord genommen hat und wohin sie gebracht werden sollten. Man habe “Verdachtsmomente“ gegen den Kapitän und den Steuermann aus der ukrainischen Besatzung, hieß es weiter. In Kotka an der Südküste von Finnland östlich von Helsinki sollte eine Papiermaschine zur Fracht dazugeladen werden.

Das von den USA entwickelte Waffensystem “Patriot“ dient der Abwehr von Flugzeug- und Raketenangriffen. Die Flugkörper erreichen fast vierfache Schallgeschwindigkeit und können Ziele in einer Höhe von bis zu 30 Kilometern und einer Entfernung von mehr als 100 Kilometern treffen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Millionen Deutsche jubeln: Zusätzlicher Feiertag bereits in diesem Jahr
Millionen Deutsche können sich freuen. Sie bekommen einen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag - und das sogar schon in diesem Jahr.  
Millionen Deutsche jubeln: Zusätzlicher Feiertag bereits in diesem Jahr
Achtjähriger räumt Zimmer auf - jetzt brauchen seine Eltern neue Einrichtung
In Hessen hat ein Achtjähriger seiner Schwester recht eindrucksvoll gezeigt, wie man ein Kinderzimmer schnell und effektiv aufräumt. Die Eltern müssen nun nicht nur in …
Achtjähriger räumt Zimmer auf - jetzt brauchen seine Eltern neue Einrichtung
BSG: Oma gilt nicht als "geeignete Tagespflegeperson"
Ein kleiner Junge unter Obhut seiner Oma fällt in einen Pool und ist danach schwerbehindert. Die Großmutter will, dass die gesetzliche Unfallkasse für die Folgen …
BSG: Oma gilt nicht als "geeignete Tagespflegeperson"
Getötete 16-Jährige: Verdächtiger wohl Zufallsbekanntschaft
Die Mordkommission "Anna" hat nur einen Tag nach dem Fund einer getöteten Jugendlichen in Barsinghausen einen 24-Jährigen festgenommen. Erhärtet sich der Tatverdacht …
Getötete 16-Jährige: Verdächtiger wohl Zufallsbekanntschaft

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.