Durch Wasserwalze gespült: Junger Mann stirbt in der Isar

Durch Wasserwalze gespült: Junger Mann stirbt in der Isar

15-Jährige grausam misshandelt

Luxus-Lady hetzt Hunde auf Hausmädchen

Neu Delhi - Die schrecklichen Verletzungen eines 15-jährigen Hausmädchens in Neu Delhi haben ein Schlaglicht auf die weit verbreitete Misshandlung von Kindersklaven in Indien geworfen.

Das Mädchen wurde am Dienstag wegen diverser Verletzungen im Krankenhaus behandelt, wie die Frauen- und Kinderministerin des Nationalen Hauptstadtterritoriums Delhi, Kiran Walia, sagte. "Es ist schrecklich und barbarisch", sagte sie über die Misshandlungen.

Das Hausmädchen war am Montagabend gerettet worden. Ihre Peinigerinnen, eine 50-jährige Bewohnerin des Nobel-Viertels Vasant Kunj und deren 85-jährige Mutter, wurden wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung festgenommen, wie die indische Nachrichtenagentur PTI berichtete. Sie sollen das Mädchen mit Messerstichen verletzt und Hunde auf es gehetzt haben.

"An diesem Mädchen ist ein abscheuliches Verbrechen verübt worden", sagte Rishi Kant von der gegen Kinderhandel kämpfenden Organisation Shakti Vahini dem Nachrichtensender NDTV. "Der ganze Kopf, der ganze Körper, war zerschlagen, deutlich sind Hundebisse zu sehen." Kant, dessen Organisation an der Rettung des Hausmädchens beteiligt war, machte deutlich, dass es sich bei ihren Herrinnen keineswegs um arme Menschen handele. Berichten zufolge hatten sie das Mädchen aus dem östlichen Bundesstaat Jharkand seit einem Jahr für sich arbeiten lassen.

In der indischen Hauptstadt Neu Delhi arbeiten tausende Hausangestellte, oftmals werden sie misshandelt. Vielfach handelt es sich um Kinder, die aus ärmeren Gegenden des Landes als billige Arbeitskräfte verkauft wurden. Sie schuften den ganzen Tag und genießen so gut wie keinen rechtlichen Schutz. Seit 2006 gilt zwar ein Gesetz, das die Arbeit von Kindern unter 14 Jahren in Haushalten, Imbissen und Hotels verbietet. Das Verbot wird aber weitgehend ignoriert.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fliegende Händler verkaufen Ekel-Snacks an Urlauber
Da wird einem richtig schlecht. In Barcelona haben fliegende Händler Snacks verkauft, die sich jetzt als ziemlich ekelig herausgestellt haben. 
Fliegende Händler verkaufen Ekel-Snacks an Urlauber
Big Ben verstummt vielleicht doch nicht jahrelang
Zukünftige Londonreisende werden diese Nachricht noch verdauen: Die weltberühmten Glocken von Big Ben sollen eine Zeit lang wegen Bauarbeiten nicht läuten. Vielleicht …
Big Ben verstummt vielleicht doch nicht jahrelang
Lotto am Mittwoch vom 16.08.2017: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen
Lotto vom 16.08.2017: Hier erfahren Sie, welche Gewinnzahlen am Mittwoch gezogen worden sind. Im Jackpot ist eine Million Euro.
Lotto am Mittwoch vom 16.08.2017: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen
Tödliche Selfies: Baby-Delfin stirbt am Strand in Spanien
Ein Baby-Delfin verirrt sich am Strand von Almería ins flache Wasser und bezahlt dafür mit seinem Leben. Nicht, weil das Junge an Land gespült wurde. Sondern weil …
Tödliche Selfies: Baby-Delfin stirbt am Strand in Spanien

Kommentare