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Maddie McCann war drei Jahre alt, als sie aus einer Ferienwohnung in Portugal im Jahr 2007 verschwand. 

Elf Jahre spurlos verschwunden

Ex-Polizist mit düsterer Vermutung: Weiß Maddie gar nicht, wer sie ist? 

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Maddie McCann war drei Jahre alt, als sie aus einer Ferienwohnung in Portugal im Jahr 2007 verschwand. Ein Ex-Polizist glaubt, dass das Mädchen von einer Bande entführt wurde.

Lebt Maddie McCann noch? Ex-Polizist glaubt an Entführung  

Update 22. November 2018: Im Vermisstenfall von Madeleine McCann hat sich ein Ex-Polizist geäußert, wie die britische The Sun berichtet. Der pensionierte Ermittler David Edgar sei demnach überzeugt, dass Maddie noch lebe. Dabei habe die Tochter von Kate und Gerry McCann jedoch keine Ahnung, wer sie eigentlich sei. 

„Sie wird höchstwahrscheinlich in Gefangenschaft gehalten, in einem unterirdischen Keller oder Kerker und könnte jederzeit auftauchen“, sagte David Edgar in einem Interview mit der The Sun. Maddie McCann könnte von einer Sex-Gang, die sich auf Kinder spezialisiert habe, entführt worden sein, vermutet der ehemalige Ermittler.

Scotland Yard hatte vergangene Woche weiteres Geld für die Suche nach der vermissten Maddie McCann bereitgestellt. Aufgrund dieser Tatsache sei David Edgar überzeugt, dass seine Theorie nun weiterverfolgt werden könnte. Der Ex-Polizist glaubt, dass die Polizei kürzlich von jemanden einen Tipp bekommen habe, der wohl die Entführer kennt.

„Kritische Spur“ im Vermisstenfall Madeleine McCann

David Edgar hatte selbst drei Jahre lang nach Madeleine McCann im Auftrag der Eltern gesucht. Seine Möglichkeiten als Privatdetektiv seien allerdings beschränkt gewesen. Allerdings habe er alle seine Erkenntnisse an das „Grange-Team“ übermittelt. Seit dem Jahr 2011 ermittelt die britische Polizei mit der Operation „Grange-Team“ nach der vermissten Maddie McCann.

Da bislang keine Leiche gefunden wurde, gebe es nach Ansicht von Edgar noch Hoffnung. Maddie McCann ist seit mehr als elf Jahren spurlos verschwunden. Ihre Eltern Kate und Gerry McCann haben die Suche nach ihrer Tochter niemals aufgegeben. 

Maddie McCann: Neue Finanzierung für die Suche 

Update 14. November 2018, 19.05 Uhr: Es gibt wieder Hoffnung im Fall Maddie McCann: Wie britische Medien berichten, wurden jetzt 150.000 Pfund (mehr als 170.000 Euro) aus Regierungskreisen zur Verfügung gestellt, um den Vermisstenfall aufzuklären. Das damals dreijährige Mädchen ist seit dem 3. Mai 2007 spurlos verschwunden. Laut BBC ist die Finanzierung für einen Zeitraum von sechs Monaten vorgesehen, läuft somit zum 31. März 2019 aus. Die Detektive hatten einen Zuschuss für ihre Arbeit beantragt, weil immer noch eine „kritische Spur" verfolgt werde, heißt es.

Die früheren News zum Fall Maddie McCann 

London - Die damals dreijährige Maddie McCann verschwand 2007 aus einer Ferienwohnung in Praia da Luz in Portugal. Ihre Eltern Kate und Gerry McCann waren beim Abendessen. Als das Ehepaar zurückkehrte war das Bett der kleinen Maddie leer. Seitdem suchen die verzweifelten Eltern ihre Tochter. Doch das Mädchen ist spurlos verschwunden. Der Fall „Maddie“ bleibt bislang ungelöst. Anfangs standen sogar die Eltern unter Verdacht. 

Immer wieder gab es neue Hinweise im Fall „Maddie“. Anfang September wurde bekannt, dass die Polizei eine „heiße Spur“ verfolge. Das britische Innenministerium genehmigte nach Medienberichten erneut eine Geldforderung in Höhe von etwa 154.000 britischen Pfund (etwa 176.000 Euro) von Scotland Yard. Welchen Hinweisen die Polizei nachgeht, wurde aus ermittlungstechnischen Gründen nicht näher erläutert. Eine Spur führt sogar nach Bulgarien, doch auch diese brachte scheinbar keinen großen Fortschritt.

Stellt die britische Polizei die Suche nach „Maddie“ ein?

Diese letzte Finanzierung läuft jedoch in Kürze aus, berichtet der Mirror. Über elf Millionen britische Pfund hat die Suche nach Maddie, die unter dem Titel „Operation Grange“ läuft, demnach bislang gekostet. Ob die Suche nach Maddie weitergeht und zusätzliche Mittel bewilligt werden, ist offen. 

Kate und Gerry McCann sind fest entschlossen weiter nach ihrer Tochter zu suchen. „Was auch immer passiert, die Suche wird weitergehen. Wenn die polizeilichen Maßnahmen zu Ende gehen, gibt es noch andere Wege, nach ihr zu forschen", zitiert der Mirror einen engen Freund der Familie. Sie haben sich geschworen, die Suche nie einzustellen.

Laut The Sun plant das britische Ehepaar, dann selbst Privatdetektive anzuheuern. Allerdings sind deren Befugnisse eingeschränkt.

Im Fall „Maddie“ hatte vergangenes Jahr ein Ex-Polizeichef schwere Vorwürfe erhoben. Der britische Geheimdienst soll seiner Meinung nach in die Sache „Maddie“ verwickelt sein, um ein Verbrechen zu vertuschen.

Ein Privatdetektiv im Fall „Maddie“ starb im Januar 2018 unter mysteriösen Umständen. Privatermittler Kevin Halligen sollte Klarheit bringen und bei der Aufklärung helfen. 

Kate und Gerry McCann wenden sich immer wieder an die Öffentlichkeit um ihre Tochter Maddie zu finden.

Der Fall Maddie McCann

  • Madeleine McCann ist am 3. Mai 2007 im Alter von drei Jahren aus einer Ferienanlage in Portugal verschunden.
  • Die portugiesische Justiz stellten ihre Ermittlungen 2008 ergebnislos ein, nahm sie im Oktober 2013 aufgrund neuer Indizien aber wieder auf.
  • Die britische Polizei ermittelt seit 2011 in dem Fall "Operation Grange"

ml

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