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Neue Vorwürfe

Verdächtiger im Fall Maddie McCann: Missbrauchte er vier Kinder in Portugal? Hinweise aufgetaucht

Fall Maddie McCann: Es sind Hinweise aufgetaucht, dass Christian B. in Portugal vier Kinder missbraucht hat. Wurde Maddie nach Marokko verschleppt? Alle News im Ticker.

  • Maddie McCann* gilt noch immer als vermisst.
  • Ist Christian B. für das Verschwinden des Mädchens verantwortlich?
  • Offenbar profitierte er von einem Fehler der Behörden.
  • Ein Bekannter des Verdächtigen Christian B. berichtet nun von einem Gespräch, das einen aus heutiger Sicht erschaudern lässt (siehe Update vom 16. Juni, 14.01 Uhr).

Update vom 13. Juli 2020: Bringen neue „fundamentale Beweisstücke“ endlich den Leichnam der entführten Maddie ans Licht? In einem kleinen Ort im Südwesten Portugals vermuten die Ermittler nun das entführte Mädchen. Laut Medienberichten hat die Polizei dort seit Wochen mit Hilfe von Tauchern ermittelt. 

Zuletzt wurden drei Brunnen nach dem Leichnam von Maddie untersucht. Die Ermittlungen sollen jetzt laut der englischen Zeitung Sun ausgeweitet werden, da bislang noch keine heiße Spur mit dabei war. 

Update vom 4. Juli 2020: Gegen den Verdächtigen im Fall Maddie McCann, Christian B. (43), gibt es neue Vorwürfe. Diese stammen aus Portugal: Im dortigen Fernsehen berichteten Eltern, dass B. im Jahr 2017vier Kinder missbraucht haben soll, wie die Bild berichtet.

Die Taten, die er an denneun bis 13 Jahre alten Kindern verübt haben soll, haben sich demnach in São Bartolomeu de Messines zugetragen. B. befriedigte sich vor den Kindern laut dem Bericht am Rand eines Kinderspielplatzes selbst. Der Ort ist 15 Kilometer von Foral entfernt - wo der Verdächtige laut Bild 2013 gelebt hatte.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig bestätigte, dass neue Hinweise in dem Fall vorliegen. Behördensprecher Hans Christian Wolters sagte aber: „Inhaltlich können und wollen wir diese aber noch nicht bewerten.“

Vermisste Maddie McCann nach Marokko verschleppt? Verteidiger von Christian B. kritisiert die Staatsanwaltschaft 

Update vom 26. Juni, 14.45 Uhr: Der Verteidiger des deutschen Verdächtigen im Fall Maddie hat die Staatsanwaltschaft für eine öffentliche Vorverurteilung seines Mandanten verantwortlich gemacht. Christian B. stehe "weltweit am Pranger", sagte Anwalt Friedrich Fülscher dem Spiegel laut Vorabmeldung vom Freitag. 

In "internationalen Medien" sei er "einer Vorverurteilung ausgesetzt". Dies hätten die Ermittler durch ihre Veröffentlichungsstrategie verursacht, kritisierte er.

Zwar habe die Braunschweiger Staatsanwaltschaft den Namen seines Mandanten nicht genannt. Dieser sei aber "leicht anhand der sehr individualisierten Informationen identifizierbar", sagte Fülscher.

Anfang Juni hatten die Ermittler bekanntgegeben, dass sie im Fall der vor 13 Jahren während eines Familienurlaubs in Südportugal spurlos verschwundenen Madeleine "Maddie" McCann einen erheblich vorbestraften Deutschen als Täter verdächtigen. Der 43-jährige B. soll das dreijährige Mädchen demnach ermordet haben.

Christian B. und Maddie: Ex-Zellengenosse packt jetzt aus - es gibt neue Albtraum-Spur

Update vom 22. Juni, 10.20 Uhr: Ist Christian B. für das Verschwinden der kleinen Maddie verantwortlich? Geht es nach einem ehemaligen Freund des 43-Jährigen, dann wäre der Deutsche tatsächlich am Verschwinden des Mädchens schuld. Wie der österreichische Auswanderer Michael T. gegenüber der britischen Zeitung Daily Mail erklärt, sei er bereits von der Polizei zu den Geschehnissen befragt worden. 

Demnach habe Michael T. mit Christian B. gemeinsam eine Diebstahls-Tour begangen, zusammen hätten sie sich 2006 auch einen Van gekauft. Danach seien beide für rund acht Monate Zellengenossen gewesen. 

Gegenüber der Daily Mail soll Michael T. nun ausgepackt haben. Demnach sei Christian B. „mehr als fähig, ein Kind zu entführen“. Das englische Blatt zitiert den Österreicher sogar: „Ich weiß, dass er es getan hat.“ Wie der ehemalige Freund weiter behauptet, habe Christian B. ihm sogar erzählt, Kinder nach Marokko zu verkaufen. 

Deshalb könne es sich der Mann aus Graz auch vorstellen, dass der Deutsche das Mädchen nicht selbst getötet habe. Sondern, dass er Maddie entführt und ins Ausland verkauft habe. Rund 14 Stunden lang sei Michael T. in Österreich zu dem Fall befragt worden. 

„Die Ermittler waren von der ersten Minute an sehr klar. Ich sagte ihnen, ich wüsste, warum sie hier sind. Ich war überzeugt, dass er es war. Ich weiß, dass er es getan hat. Ich lebte zu der Zeit bei ihm. Er war mein bester Freund und er war definitiv pervers und mehr als fähig, ein Kind für Sex oder Geld zu entführen“, zitiert die Daily Mail den angeblichen Freund des nun dringend Tatverdächtigen.

Maddie McCann wurde bereits seit 2007 vermisst.

Maddie McCann: Entführte Christian B. das Mädchen? Furchtbare Parallele bekannt

Update vom 19. Juni 2020, 10 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ist sich so gut wie sicher: Christian B. ist für das Verschwinden der kleinen Maddie verantwortlich. Nun gibt es eine weitere Parallele, die Fragen aufwirft. 

Wie Bild nun nämlich berichtet, soll es in dem ehemaligen Wohnhaus des heute 43-Jährigen zu einem Missbrauch eines erst acht Jahre alten Mädchens gekommen sein. Der Täter: ein 20-Jähriger, der als Teenager häufig Kontakt mit Christian B. hatte. 

Wie Bild weiter berichtet, soll der heute 20-Jährige im Februar 2019 auf dem Dachboden des Hauses in Braunschweig eine Achtjährige missbraucht haben, kurz darauf wurde er verhaftet. Zwei Jahre Jugendhaft war die Folge, diese sitzt der 20-Jährige aktuell in einem Gefängnis ab. 

Doch wie das Blatt weiter erfahren haben will, soll der Missbrauch genau in dem Haus stattgefunden haben, in dem Christian B. zwischen 2012 und 2014 einen Kiosk im Erdgeschoss betrieben hatte. Der für den Missbrauch an dem achtjährigen Mädchen Verurteilte war zur damaligen Zeit 15 Jahre alt und soll genau eine Etage über dem Kiosk gelebt haben.  

Wie ein Nachbar gegenüber Bild bestätigt, sollen sich die beiden sehr gut verstanden haben, der damals 15-Jährige habe viel Zeit bei Christian B. in dessen Kiosk verbracht. Ob es einen Zusammenhang oder eine Beeinflussung zwischen den Straftaten von Christian B. und dem damals 15-Jährigen geben könnte, wollte die Staatsanwaltschaft gegenüber Bild nicht kommentieren. 

Maddie McCann vermisst: Immer mehr Indizien belasten Tatverdächtigen

Update vom 18. Juni 2020, 15 Uhr: Immer mehr Indizien kommen ans Tageslicht, immer deutlicher wird: Christian B. könnte tatsächlich mit dem Verschwinden der kleinen Maddie zu tun haben. Nun könnte die Aufklärung des seit 13 Jahren ungelösten Kriminalfalls möglicherweise nur noch einen DNA-Beweis entfernt sein, doch wie britische Medien berichten, scheint dieser schwerer, als angenommen. 

Wie The Sun berichtet, wollen Ermittler aus Deutschland eine DNA-Probe von einer gefundenen männlichen Speichelprobe am damaligen Tatort mit der DNA des dringend Tatverdächtigen abgleichen. Die Spur sei damals auf der Bettwäsche der kleinen Maddie gesichert worden. 

Doch wie das britische Blatt berichtet, wollen Ermittler aus Portugal die DNA-Spur offenbar nicht herausrücken. Demnach sei die Spur zu klein, um einen Verdacht gegen den 43-Jährigen erhärten zu können. Demnach sei es „arrogant“, die Ergebnisse der Labore in Portugal in Frage zu stellen, will The Sun erfahren haben. Außerdem sei es laut den Ermittlern aus Portugal illegal, Beweisstücke ins Ausland für eine Untersuchung herauszugeben. 

Die Eltern von Madeleine „Maddie“ McCann.

Neuer grausiger Verdacht gegen Christian B. im Fall Maddie

Update vom 18. Juni 2020, 8.20 Uhr: Können die Ermittler Christian B. das Verbrechen an der kleinen Maddie McCann nachweisen? Über das Leben und die Straftaten des 43-Jährigen kommen immer mehr Details ans Licht. Wie Spiegel TV in einer exklusiven Reportage berichtet, soll gegen den Deutschen aktuell nicht nur wegen des Falls der kleinen Britin ermittelt werden. 

Demnach untersuchen Ermittler in drei Ländern aktuell auch den Vorwurf von mehreren Vergewaltigungen. Demnach soll nach Zeugenaussagen ein Mann in Wohnungen eingedrungen sein. Wie Spiegel TV weiter berichtet, soll der damalige Vergewaltiger mit einem Krummsäbel, einer Sturmmaske, Ketten und einer Tauchermaske seine Opfer überfallen haben.  

Genau diese Tauchermaske spricht auch ein ehemaliger Freund des nun dringend Tatverdächtigen im Gespräch mit Spiegel TV an. Björn R. erklärt in dem Interview, dass er B. Ende 2012 in Braunschweig getroffen habe. „Das war ein leicht versoffener, aber eigentlich von der Menschlichkeit ganz angenehmer Zeitgenosse.“ 

Maddie McCann vermisst: Ist Christian B. ein Serienvergewaltiger?

Wie der Freund des Deutschen weiter erklärt, sei in der Gruppe gerne getrunken worden. Und genau dies hätte Christian B. zum Reden verleitet. „Er hat dann erzählt, dass er in Portugal total breit war und auf die Idee kam, dort in ein Haus einzusteigen. Damit er nicht erkannt wird, falls da Kameras sind, hat er seine Klamotten ausgezogen und eine Taucherbrille angezogen“, erklärt Björn R. 

Eine zur damaligen Zeit in Portugal vergewaltigte Frau ist sich laut the Guardian mittlerweile sicher, dass der Täter Christian B. sein muss. Ihr Peiniger habe damals mit deutschem Akzent gesprochen, eine Sturmmaske getragen und sie mit einer Machete bedroht. Die Vergewaltigung habe der Mann mit einer aufgestellten Kamera aufgezeichnet. 

Die Vergewaltigung einer 72-Jährigen in Portugal wurde Christian B. mit genau so einer Kameraufzeichnung, die der 43-Jährige selbst inititierte, nachgewiesen werden. Ist Christian B. also ein Serienvergewaltiger?

Der ehemalige Freund des Deutschen erklärt im Gespräch mit Spiegel TV, dass B. 2013 eine Vorladung für eine Zeugenbefragung im Fall Maddie McCann bekommen habe. „Ich glaube er hat gesagt, dass er da war, aber damit nichts zu tun hat“, erklärt der ehemalige Kumpel. 

In dem ehemaligen Wohnmobil des Deutschen wurden laut Spiegel TV gebrauchte Badeanzüge gefunden, in einer alten Einkaufstüte seien Datenträger mit rund 8.000 Dateien gefunden worden. Diese sollen neben dem Missbrauch von Kindern, auch rund 100 von B. selbst gedrehte Filme enthalten. Ob auch Maddie McCann auf diesen Dateien zu sehen ist, ist nicht klar. Ermittler erklärten jedoch erst in dieser Woche, dass sie einen „beweisgestützten Verdacht“ wegen des Mordes an Maddie durch den Deutschen hätten. 

Die Ermittler des BKA sind sich demnach sicher, dass sie bereits 90 Prozent der Beweise für eine Tatbeteiligung des 43-Jährigen gesammelt hätten. 

Eine Spaziergängerin findet ein Mädchen schlafend am Waldrand, nun äußert sich die Polizei. Wer kann Angaben machen?

Neuer grausiger Verdacht gegen Christian B. im Fall Maddie

Update vom 17. Juni 2020, 10.45 Uhr: Ist Christian B. tatsächlich verantwortlich für das Verbrechen an der kleinen Maddie McCann? Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ist sich sicher: die damals Dreijährige wurde von dem Deutschen umgebracht. 

Wie RND unter Berufung auf die Ermittler aus Deutschland berichtet, soll es für den Tod von Maddie McCann einen „beweisgestützten Verdacht“ geben. Dieser Beweis sei jedoch nicht forensischer Natur, wie englische Medien berichten. 

Bislang wurde Christian B. offenbar noch nicht zu den Vorwürfen befragt, doch wie der Anwalt des 43-Jährigen, Friedrich Fulscher, gegenüber der Daily Mail gesagt habe, bestreite sein Mandant eine Beteiligung an dem Verbrechen. 

Wie Daily Mirror weiter berichtet, sollen auf dem Grund von Christian B. rund 8.000 Fotos von Kindesmissbrauch entdeckt worden sein. Wie die Sun spekuliert, soll es sich bei dem „beweisgestützten Verdacht“ der Ermittler aus Deutschland, dass Maddie tot sei, um Fotos oder Videos handeln, die einen Tod des Mädchen vermuten lassen könnten. In einem Auto des Tatverdächtigen sollen außerdem Kinderbadeanzüge gefunden worden sein. 

Maddie McCann vermisst: Christian B. verantwortlich für Mord an Claudia Ruf?

Update vom 16. Juni 2020, 20.45 Uhr: Christian B. gilt aktuell als dringend tatverdächtig im Fall der seit 2007 verschwundenen Maddie McCann. Doch könnte der 43-Jährige auch für einige andere Verbrechen verantwortlich sein? Nachdem Ermittler aktuell bereits Zusammenhänge zum Vermisstenfall Inga, zum verschwundenen Rene und dem getöteten Tristan prüfen, gehen nun auch Ermittler im Fall der getöteten Claudia Ruf einer möglichen Parallele nach. 

Im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger bestätigte Robert Scholten, Erster Polizeihauptkommissar bei der Bonner Polizei, dass auch eine Verbindung zu Christian B. nun geprüft werde. „Wir werden weiterhin nichts unversucht lassen, den Mord an Claudia Ruf aufzuklären“, so Scholten. Auch wenn es aktuell keine direkten Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Tatverdächtigen im Fall Maddie gebe, sei eine „Erkenntnisabfrage beim Bundeskriminalamt gestellt“ worden. 

Damit soll nun ein Bewegungsprofil erstellt werden, um zu prüfen, ob der 43-Jährige zur Zeit des Verbrechens in der Nähe des damaligen Tatorts gewesen sein könnte. 

Die damals elfjährige Claudia Ruf war 1996 in ihrem Heimatort Grevenbroich-Hemmerden südwestlich von Düsseldorf entführt, sexuell missbraucht und umgebracht worden. Ihre Leiche wurde 70 Kilometer entfernt auf einem Feldweg in Euskirchen bei Bonn gefunden.

Maddie McCann: Christian B. verriet einst Details - „Niemand kann dich schnappen“

Update vom 16. Juni 2020, 14.01 Uhr: So wie es aussieht, hat der Verdächtige im Fall Maddie McCann, Christian B. (43),  wohl nicht nur die zwei von der Polizei bekanntgegeben Fahrzeuge besessen. Der Deutsche Dieter F. (65) verriet jetzt der englischen Zeitung Dailymail, dass er B. 2007 kennen gelernt hatte. Der 43-Jährige fuhr zu diesem Zeitpunkt einen Camper der M arke Winnebago.

Christian B. prahlte mit seinem Camper: „Kann unbemerkt Kinder damit transportieren“

Dieter F. besuchte 2007 seine Tochter in dem Ort Foral, etwas über 40 Kilometer entfernt von dem Ort, an dem Maddie wenige Zeit später verschwand. Sie arbeitete dort als Sozialarbeiterin in einem Heim für beinträchtigte deutsche Jugendliche. Christian B. kam - wie schon öfter zuvor -  mit seinem cremefarbenen Winnebago zu dem Heim, um dort Wasser aufzufüllen und die Batterie aufzuladen, erzählt Dieter F. der Dailymail.  F. kam mit dem heute 43-Jährigen ins Gespräch. Unter anderem wollte er wissen, was er arbeite. B. erzählte ihm, dass er Gras (Marihuana) transportiere. Er könne leicht unbemerkt 50 Kilogram Gras durch Europa fahren. Als Christian B. ihm dann das Innere des Wagens zeigte, sagte er: „Ich kann auch Kinder hier drin transportieren. Drogen und Kinder. Es gibt genug sichere Plätze in dem Camper, so dass sie niemand finden kann. Niemand kann dich schnappen.“

Dieter F. ist sich sicher, dass Maddie McCann in dem Camper entführt wurde

Zunächst dachte Dieter F., dass Christian B. nur angeben würde. Aber nachdem Maddie entführt wurde, war sich der 65-Jährige sicher, dass er ihm damals seinen Plan Kinder zu entführen verriet. „Ich bin sicher er hat Maddie entführt und sie in dem Camper aus Portugal weggeschafft“, sagte er der Dailymail. Dieter F. machte sich auch Sorgen um seine Tochter und seine Enkelin, die damals etwa in dem Alter von Maddie war. „Er wollte mit meiner Tochter ausgehen, aber als Vater wusste ich, er war kein guter Umgang für sie“, sagt der 65-Jährige. Dieter F. hofft jetzt, dass sich durch seine Hinweise neue Zeugen bei der Polizei melden, die Christian B. und den Camper zu dieser Zeit gesehen haben.

Fall Maddie McCann: Ermittler wussten von der Zeit, die Christian B. in Foral verbrachte

Die Polizei hält sich bezüglich der Informationen von Dieter F. bedeckt. Nur ein inzwischen in Ruhestand gegangener Experte sagt, dass man schon seit Monaten wisse, dass sich Chrstian B. zu dieser Zeit in Foral aufhielt. Aber den Bewohnern der Stadt wurden wohl keine Fragen zu Christian B. gestellt. Dieter F. versteht auch nicht, warum die Polizei über den Jaguar und den VW Bulli* gesprochen haben. Den viel auffälligeren Winnebago hätten sie aber verschwiegen.

Ist Maddie McCann tot? Staatsanwalt ruderte zunächst zurück - Bericht enthüllt nun jedoch „bedeutenden“ Beweis 

Update vom 15. Juni 2020, 16.10 Uhr: Als die Ermittler vom BKA Wiesbaden vor knapp zwei Wochen an die Öffentlichkeit getreten waren, ahnte wohl noch niemand, dass der im Fall Maddie McCann dringend Tatverdächtige auch in andere Kriminalfällen involviert sein könnte. 

Während im Fall der verschwundenen Inga und im Fall des im Portugal-Urlaub verschwundenen Rene bislang kein Zusammenhang mit dem Deutschen ermittelt werden konnte, wurde auch die Kriminalfälle um um die getötete Peggy Knobloch und den Mord an der deutschen Jugendlichen Carola Titze auf Parallelen zu Christian B. untersucht. 

Ein weiterer Fall in dem eine Parallele zu dem Deutschen offenbar nicht ausgeschlossen werden könne, ist der 1998 getötete Tristan Brübach. Eine Ähnlichkeit zwischen dem Phantombild im Fall des getöteten Jungen und dem Foto des nun im Fall Maddie dringend Tatverdächtigen ließ offenbar Ermittlungen in dem Fall neu aufrollen. (siehe Bericht unten) Wie Ermittler des BKA gegenüber der FNP berichten, wird in dem Fall nun tatsächlich erneut ermittelt. 

Bereits im März 1998 wurde der damals 13 Jahre alte Tristan in einem Tunnel entlang des Liederbaches in der Nähe des Bahnhofs im Frankfurter Stadtteil Höchst von Kindern tot aufgefunden. Dieser Tunnel soll von Ortskundigen und auch Kindern als Abkürzung genutzt worden sein.

Maddie McCann tot? Britische Presse glaubt an einen eindeutigen Beweis

Obwohl die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Fall der verschwundenen Maddie McCann wegen Mordes ermittelt, ruderte Hans Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig im Gespräch mit der Tageszeitung Mirror offenbar zurück. Demnach gebe es keine forensischen Beweise, dass das Mädchen tatsächlich tot sei.

Wie nun die britische Zeitung Sun berichtet, sollen Ermittler in Deutschland demnach jedoch sehr wohl einen Beweis für den Mord an Maddie McCann vorliegen haben. Wie die britische Presse weiter berichtet, soll den Ermittlern in Deutschland ein „100%“ Beweis für den Tod des Mädchens vorliegen. Diesen hätten Ermittler jedoch erst mit Ermittlern aus Portugal besprechen wollen. 

Wie die britische Zeitung Sun weiter berichtet, hätten die Ermittler aus Portugal diesen Hinweis als sehr „bedeutend“ eingestuft. Wie das britische Blatt weiter berichtet, soll der Anwalt der Familie McCann in wenigen Tagen über die Entwicklungen informiert werden. Ob der Staatsanwaltschaft in Deutschland tatsächlich ein Beweis für den Tod des Mädchens vorliegt oder ob dies nur Spekulationen der britischen Presse sind, ist unklar. 

Maddie McCann vermisst: Ist das kleine Mädchen tot?

Update vom 15. Juni 2020, 9.24 Uhr: Erst letzte Woche hatte Hans Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig in einer Pressekonferenz gesagt, er sei sicher, dass Maddie McCann tot sei. Es fehle nur noch der letzte Beweis - ihre Leiche. Jetzt die Kehrtwende. In einem Interview, welches er der englischen Tageszeitung Mirror gegeben hat, sagt Wolters, es gebe keine forensischen Beweise, dass Maddie tot sei. „Das war lediglich meine persöhnliche Meinung und Spekulation.“ Weiter sagte Wolters: „Weil es eben keine forensischen Beweise gebe, besteht noch ein klein wenig Hoffnung.“ 

Maddie McCann tot? Staatsanwalt rudert nach Vorwürfen zurück

Wolters sah sich wohl dazu gezwungen zurück zu rudern, nachdem ein Freund der Familie ihm vorgeworfen hatte: „Man sollte nicht behaupten, dass Maddie tot ist, wenn man keine Beweise dafür hat.“ Die Staatsanwaltschaft solle erst von einer Mordermittlung sprechen, wenn sie sich verdammt sicher sei, so der Freund weiter. Der portugische Anwalt der McCanns ging sogar noch einen Schritt weiter und sagte, natürlich wollen sie wissen, was mit ihrem Kind passiert sei. Aber ohne Beweise zu behaupten, sie sei tot, sei einfach grausam. 

Maddie McCann: Staatsanwalt Wolters verteidigt seine Aussage

Wolters wollte die Anschuldigungen nicht auf sich sitzen lassen. Er konterte: „Ich habe deshalb gesagt, dass ich glaube, dass sie tot ist, weil in solchen Fällen die Kinder in der Regel entführt, sexuell missbraucht und getötet werden.“ Es sei in Deutschland nicht ungewöhnlich, dass man deshalb wegen Mord ermittle, so Wolters weiter. Er könne auch nicht verstehen, warum es für die Briten so wichtig sei, wenn er sage Maddie sei tot. 

Maddie McCann: Verdächtiger wohl nicht am Verschwinder kleinen Inga beteiligt gewesen

Update vom 14. Juni 2020, 9.17 Uhr: Während im Fall Maddie die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen Christian B. weiter andauern, kam es in Freiburg im Breisgau zu einem kritischen Vorfall. In der baden-württembergischen Stadt wollte ein Mann ein fremdes Kind wegtragen. Er hatte den Bub wohl schon auf dem Arm. Nun fahndet die Polizei nach ihm.

Update vom 12. Juni 2020, 20.30 Uhr: Im Fall der 2015 in Sachsen-Anhalt verschwundenen Inga sieht die Staatsanwaltschaft Stendal keine Hinweise auf eine Beteiligung des im Fall Maddie mordverdächtigen Mannes. Die Schicksale der beiden vermissten Mädchen waren wieder in die Schlagzeilen geraten, nachdem das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig vergangene Woche überraschend bekanntgegeben hatten, dass der 43-Jährige im Fall Maddie unter Verdacht steht. 

Zuvor hatten der Bayerische Rundfunk (BR) und „Focus Online“ über die Entwicklung im Fall Inga berichtet. Die Ermittler aus Sachsen-Anhalt überprüften nun noch einmal verstärkt eine mögliche Beteiligung des 43-Jährigen in dem Fall. Es habe jedoch keine Hinweise gegeben, dass dieser in der Nähe des Tatorts gewesen sei, sagte Staatsanwalt Thomas Kramer der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend. So habe etwa eine Funkzellenabfrage ergeben, dass das Handy des Verdächtigen nicht im Tatortbereich eingeloggt gewesen sei.

Maddie McCann: Ist Christian B. für weitere Taten verantwortlich? 22 Jahre altes Phantombild gibt Rätsel auf 

Update vom 12. Juni 2020, 16.30 Uhr: Seit Mai 2007 gilt Maddie McCann als vermisst, schon bald könnte das Verbrechen an der damals Dreijährigen aufgeklärt werden. Ermittler vermuten, dass Christian B. mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun haben könnte. 

Nachdem das BKA Wiesbaden mit dieser Vermutung an die Öffentlichkeit getreten war, fanden Ermittler in anderen ungelösten Kriminalfällen schnell Parallelen, die auf Christian B. ebenfalls als mutmaßlichen Täter hinweisen könnten. 

So wird mittlerweile ein Zusammenhang mit der verschwundenen Inga geprüft, auch im Fall des im Portugal-Urlaub verschwundenen Rene kann eine Beteiligung des Deutschen noch nicht ausgeschlossen werden. 

Auch im Fall der getöteten Peggy Knobloch und der Mord an der deutschen Jugendlichen Carola Titze werden auf Parallelen zu Christian B. untersucht. 

Vermisste Maddie: Ist Christian B. ein Serientäter?

Im Fall der verschwundenen Inga aus Stendal in Sachsen-Anhalt könnte sich der Anwalt von Ingas Vater eine Beteiligung von Christian B. vorstellen. Im Interview mit RTL erklärt Khubaib-Ali Mohammed, dass nun der Eindruck entstehe, dass „immer dann, wenn in den letzten Jahren ein Kind spurlos verschwunden sei, Christian B. nicht weit war“. 

Ein weiterer Fall in dem eine Parallele zu dem Deutschen offenbar nicht ausgeschlossen werden könne, laut RTL, sei der Mord an Tristan Brübach. Das Phantombild des mutmaßlichen Mörders des Teenagers weise laut RTL Ähnlichkeit zu Christian B. auf. Ob in dem Mord nun tatsächlich neu ermittelt wird, ist nicht bekannt. 

Könnte Christian B. (rechts) in den Fall des toten Tristan Brübach verwickelt sein? Mit dem Phantombild (links) suchen Ermittler nach dem Mörder. 

Bereits im März 1998 wurde der damals 13 Jahre alte Tristan in einem Tunnel entlang des Liederbaches in der Nähe des Bahnhofs im Frankfurter Stadtteil Höchst von Kindern tot aufgefunden. Dieser Tunnel soll von Ortskundigen und auch Kindern als Abkürzung genutzt worden sein.

Die Familie McCann muss indes einen weiteren Verlust verkraften - Maddies Oma ist an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Maddie McCann: Bericht über Ermittlungspanne - Christian B. profitierte wohl von Fehler

Update vom 12. Juni 2020, 11.40 Uhr: Offenbar hat der Tatverdächtige Christian B. von einem polizeilichen Fehler profitiert. Den Behörden soll bei den Ermittlungen eine Panne unterlaufen sein, wie der Spiegel berichtet ( hinter Bezahlschranke).

Demnach habe die Polizei Christian B. zu früh über ihre Ermittlungen in Kenntnis gesetzt. Der Spiegel beruft sich auf interne Unterlagen deutscher Behörden. Der Tatverdächtige erhielt offenbar einen Brief von der Polizei, dass er im Vermisstenfall Madeleine McCann verdächtigt werde. Folglich wäre er „höchst alarmiert“ gewesen und hätte genug Zeit gehabt, seine Spuren zu beseitigen. 

In seinem Kiosk habe er sogar davon erzählt, wie ein Bekannter aussagte: „Jetzt soll ich Maddie umgebracht haben, nur weil ich in Portugal war“, sollen seine Worte gewesen sein. Mittlerweile gibt es aber einige Indizien, die den 43-Jährigen belasten, so war wohl ein Handy, das B. benutzte, in Tatortnähe eingeloggt.

Maddie McCann: Profiler äußert sich bei RTL zu Christian B. - „Gewissheit haben wir erst, wenn ...“

Update vom 12. Juni 2020, 10.15 Uhr: Der Fernsehsender RTL zeigte am Mittwoch eine Spezialsendung zum Vermisstenfall Maddie McCann. Unter anderem packte dort der Profiler Axel Peterma nn aus - er zeichnet ein schlimmes Bild des Tatverdächtigen Christian B., der nach wie vor in Isolationshaft sitzt.

Man wisse sehr viel über den 43-Jährigen. Petermann beschreibt ihn in der Sendung wie folgt: „Er ist psychopathisch, hatkeine Empathie für andere Leute. Sollte er Maddie ermordet haben, müsste man ihn als sadistisch bezeichnen.“

Maddies Eltern hoffen derweil immer noch darauf, dass das Mädchen lebend gefunden wird. Das berichtet ihr Sprecher Clarence Mitchell - selbst bleiben sie der Öffentlichkeit fern.

Christian B. selbst macht derzeit von seinem Recht zu schweigen Gebrauch. Petermann: „Gewissheit haben wir erst, wenn wir ein Geständnis haben und dieses auch verifiziert ist. Die Angaben müssten dann mit Beweisen unterfüttert werden.“

Maddie McCann: Christian B. wird von Star-Anwalt vertreten

Update vom 11. Juni 2020, 16.40 Uhr: Christian B., der verdächtigt wird für das Verschwinden der damals dreijährigen Maddie McCann verantwortlich zu sein, wird ab jetzt von Star-Anwalt Johann Schwemm und dessen Kollege Friedrich Fülscher verteidigt. Das berichtet bild.de.

Der 73-jährige Star-Anwalt vertrat schon Promis wie Jan Ullrich und Jörg Kachelmann. Letzterer gewann anschließend 2016 den Schadenersatzprozess gegen Ex-Geliebte Claudia D.. Diese musste damals 7000 Euro Gutachterkosten zahlen. Schwemm gilt als bekannt dafür, auch viele aussichtslose Fälle zu gewinnen. Christian B.s bisherige Anwälte hatten dem Bericht zufolge das Mandat niedergelegt, ohne Gründe dafür zu nennen.

Wettermoderator Jörg Kachelmann (M) im Jahr 2016 Verhandlungssaal des Oberlandesgerichts in Frankfurt am Main zwischen seinen Anwälten Johann Schwenn (l) und Ann Marie Welker (r). 

Update vom 11. Juni 2020, 14.02 Uhr: Der deutsche Christian B. gilt im Fall um das vermisste Mädchen Maddie McCann als Verdächtiger. Allerdings ist er bislang noch nicht zu dem Fall vernommen worden. „Dieser Zeitpunkt ist für uns noch nicht gekommen“, sagte Hans Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig der DPA. Eine Vernehmung erfolge häufig erst zum Abschluss der Ermittlungen, um dem Beschuldigten auch konkrete Vorhalte zu den Ergebnissen machen zu können, sagte Wolters.

Christian B. sitzt aktuell eine alte Haftstrafe wegen Drogenhandels in der JVA Kiel ab. Am Mittwoch wurde bekannt, dass der 43-Jährige im Kieler Gefängnis zum Schutz vor möglichen Angriffen in einen anderen Trakt verlegt wurde.

Fall Maddie McCann: Belgien ermittelt wieder im Fall Carola Titze - Zusammenhang mit Verdächtigem?

Update vom 11. Juni 2020, 13.58 Uhr: Nach den neuen Entwicklungen im Fall Maddie hat die belgische Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in einem alten Mordfall wieder aufgenommen. Es gehe um den Mord an der deutschen Jugendlichen Carola Titze, sagte ein Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Westflandern am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Der verstümmelte Leichnam der 16-Jährigen war im Juli 1996 in einem belgischen Küstenort gefunden worden.

Christian B. in weiteren Vermisstenfällen im Fokus - „immer in Tatortnähe“

Update vom 11. Juni 2020, 11.05 Uhr: In der vergangenen Woche erklärte die Staatsanwaltschaft Braunschweig damit, dass sie Maddie McCann für tot erklärten. Und das, obwohl es keine konkreten Angaben zum Leichnam des Mädchens geben soll. Mit der Entscheidung wurde der Fall aber offiziell von einem Vermissten- zu einem Mordfall

Der Hauptverdächtige Christian B. sitzt unterdessen isoliert in der JVA Kiel und wechselte seinen Rechtsbeistand. Seine bisherigen Verteidiger legten das Mandat ohne Angabe von Gründen nieder. Nun wird B. vom Kieler Anwalt Friedrich Fülscher und dem Hamburger Anwalt Johann Schwenn vertreten.

Unterdessen rückt Christian B. auch in anderen Fällen von vermissten Kindern in den Fokus. NTV berichtet nun von fünf anderen Fällen, in denen die Polizei nun eine mögliche Verbindung zu Christian B. überprüfen soll. „Es ist ein roter Faden im Leben von Christian B., dass er sich, immer wenn Kinder verschwinden, in Tatortnähe aufhält“, sagt ein Opfer-Anwalt dem Sender. 

Maddie McCann: Sprecher der Familie mit neuen Details 

Update vom 10. Juni 2020, 20.30 Uhr: „Kate und Gary waren die ganze Zeit informiert und wissen viel mehr, als sie und ich“, erklärt der Sprecher der Familie McCann gleich zu Beginn der RTL-Sondersendung. Clarence Mitchell erklärt auch, dass er sicher sei, dass Ermittler mehr gegen Christian B. in der Hand hätten, als sie der Öffentlichkeit bislang bestätigt hätten. 

Maddie McCann: Christian B. aus Angst vor Angriffen in Einzelzelle verlegt 

Ursprungsmeldung vom 10. Juni 2020: Praia da Luz - Das Verschwinden von Maddie McCann beschäftigt seit dem 3. Mai 2007 Ermittler aus Portugal und Großbritannien - und aktuell auch Ermittler aus Deutschland. Unter Verdacht steht Christian B., ein mehrfach vorbestrafter Sexualstraftäter aus Deutschland.

Maddie McCann vermisst: War ein Mitarbeiter der Ferienanlage eingeweiht?

Entführte der 43-Jährige das Mädchen aus einer Ferienanlage an der Algarve? Während ein Bericht nun einen Mitarbeiter der Ferienanlage schwer belastet, häufen sich die Details, die aus dem Leben des 43-Jährigen ans Tageslicht treten. So soll Christian B. bereits 17 Mal verurteilt worden sein. Aktuell sitzt der Deutsche in Kiel eine Haftstrafe ab, zum ersten Mal verurteilt worden sein soll Christian B. in Bayern.

Ermittler erhofften sich mit der Ausstrahlung in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ neue Hinweise. Autos des Deutschen* stehen dabei ebenfalls im Mittelpunkt. Nachdem der Verdacht im Fall des Mädchens aus Großbritannien öffentlich wurde, nehmen Ermittler in anderen ungelösten Kriminalfällen nun ebenfalls erneut die Ermittlungen auf.

Maddie McCann vermisst: Christian B. könnte in weitere Fälle verwickelt sein

So wurde der 43-Jährige in der Nähe des Tatorts gesehen, an dem die kleine Inga 2015 verschwunden war*. Auch das Verschwinden von Rene in Portugal* wird aktuell neu untersucht. Ermittler im Fall Peggy * versuchen nun ebenfalls einen Zusammenhang auszuschließen.

Und Christian B. könnte in ein weiteres Verbrechen verwickelt sein. Die Polizei in den Niederlanden prüft aktuell, ob der tatverdächtige Deutsche etwas mit dem Verschwinden eines niederländischen Jungen zu tun gehabt haben könnte. Der seinerzeit siebenjährige Jair Soares war zuletzt im August 1995 am Strand von Monster südlich von Den Haag gesehen worden. Seitdem fehlt jede Spur von ihm.

Maddie McCann vermisst: RTL mit Sondersendung zum Fall

Die Haager Polizei verfolge die Ermittlungen in Deutschland aufmerksam und werde mit den deutschen Kollegen Kontakt aufnehmen, sagte ein Sprecher am Dienstag. Er bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung De Telegraaf.

Am Abend will der TV-Sender RTL nun bislang unveröffentlichte Interviews und Gespräche mit Insidern in einer Sondersendung ausstrahlen. Was genau RTL in der Sendung veröffentlicht, ist im Detail noch nicht bekannt.

Während Ermittler die mittlerweile eingegangen Hinweise in dem Fall auswerten, haben die Verteidiger des Tatverdächtigen ihr Mandat niedergelegt. Dies sei der zuständigen Ermittlungsbehörde angezeigt worden, teilten die Anwälte Jan-Christian Hochmann und David Volke der Deutschen Presse-Agentur mit. Eine Begründung für die Rückgabe des Mandats wollten sie am Mittwoch auf Nachfrage nicht abgeben.

Der 43 Jahre alte im Kieler Gefängnis einsitzende Mann wird nun vom Kieler Anwalt Friedrich Fülscher und dem Hamburger Anwalt Johann Schwenn vertreten. Fülscher sagte RTL/n-tv, sein Mandant möchte „momentan keine Angaben zur Sache“ machen. „Wir bitten um Verständnis, dass wir als Verteidiger auch keine Angaben machen.“ Schwenn bestätigte der dpa das gemeinsame Mandat mit dem Kollegen Fülscher. „Nach Akteneinsicht sehen wir weiter“, sagte er.

Maddie McCann: Anwälte legen Mandat nieder

Die bisherigen Anwälte des Hauptverdächtigen waren nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche von dem 43-jährigen Beschuldigten mit der Verteidigung beauftragt worden. In Kiel endet die Haft wegen der Drogendelikte im Frühjahr 2021. Der Mann hat bereits zwei Drittel dieser Strafe verbüßt und Anträge auf Haftverschonung gestellt. Über diese ist noch nicht entschieden.

Wie Justizminister Claussen mitteilte, ist der Mann aus Sicherheitsgründen in einen anderen Gefängnistrakt in eine Einzelzelle verlegt worden. Er dürfe auch nur einzeln und in Begleitung von Wachpersonal aus der Zelle. So wolle man verhindern, dass möglicherweise Mitgefangene den Häftling attackieren. Seitdem dieser als Hauptverdächtiger im Fall Maddie gelte, müsse mit Übergriffen gerechnet werden, sagte Claussen.

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Rubriklistenbild: © epa/Luis_Forra/Fotomontage

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