11 Menschen wurden auf Madeira bei einer Prozession zu Mariä Himmelfahrt von einem Baum erschlagen.
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11 Menschen wurden auf Madeira bei einer Prozession zu Mariä Himmelfahrt von einem Baum erschlagen.
Bei einer traditionsreichen Marienwallfahrt auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira sind am Dienstag durch eine umstürzende Eiche zwölf Menschen ums Leben gekommen.
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Bei einer traditionsreichen Marienwallfahrt auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira sind am Dienstag durch eine umstürzende Eiche zwölf Menschen ums Leben gekommen.
Bei einer traditionsreichen Marienwallfahrt auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira sind am Dienstag durch eine umstürzende Eiche zwölf Menschen ums Leben gekommen.
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Bei einer traditionsreichen Marienwallfahrt auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira sind am Dienstag durch eine umstürzende Eiche zwölf Menschen ums Leben gekommen.
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Bei einer traditionsreichen Marienwallfahrt auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira sind am Dienstag durch eine umstürzende Eiche zwölf Menschen ums Leben gekommen.
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Bei einer traditionsreichen Marienwallfahrt auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira sind am Dienstag durch eine umstürzende Eiche zwölf Menschen ums Leben gekommen.
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Bei einer traditionsreichen Marienwallfahrt auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira sind am Dienstag durch eine umstürzende Eiche zwölf Menschen ums Leben gekommen.
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Bei einer traditionsreichen Marienwallfahrt auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira sind am Dienstag durch eine umstürzende Eiche zwölf Menschen ums Leben gekommen.

Baum fällt auf Menschen

Todes-Drama: 12 Menschen bei Himmelfahrts-Prozession auf Madeira erschlagen

Drama auf der portugiesischen Insel Madeira: 12 Menschen wurden bei einer Prozession zu Mariä Himmelfahrt von einem Baum erschlagen.

Bei einer traditionsreichen Marienwallfahrt auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira sind am Dienstag durch eine umstürzende Eiche zwölf Menschen ums Leben gekommen. Rund 50 weitere Menschen wurden nach Angaben der Behörden verletzt, sieben von ihnen schwer. Unter den Verletzten waren auch ein Deutscher, ein Franzose und ein Ungar. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte in einem Vorort der Inselhauptstadt Funchal.

Auf Amateur-Videos war zu erkennen, wie der 200 Jahre alte Baum kippte. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Boden von Ästen bedeckt, was die Bergung der Opfer erschwerte.

Unglück ereignet sich während einer Messe

"Wir haben ein Knacken gehört, dann ist der Baum genau dort hingefallen, wo die Menschen Kerzen abgestellt haben", sagte der Augenzeuge Domingos Perestrelo dem Fernsehsender SIC Noticias. Panik sei ausgebrochen. Das Unglück ereignete sich demnach während der Messe - etwa eine halbe Stunde vor dem Beginn einer Prozession, zu der sich viele Menschen einfanden.

Das Unglück ereignete sich am Feiertag Mariä Himmelfahrt, der von katholischen Gläubigen weltweit begangen wird. Schauplatz der Marienwallfahrt von Funchal ist ein von zahlreichen alten Bäumen umringter Brunnen im Botanischen Garten, etwa fünf Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt entfernt. Das sogenannte Monte-Fest lockt jedes Jahr am 15. August zahlreiche Besucher an.

Dreitägige Trauer angeordnet

Die Regionalregierung rief offiziell eine dreitägige Trauer auf der zu Portugal gehörenden Insel aus, die von Mittwoch bis Freitag dauern soll. Spezialisten sollen derweil ab Mittwoch den Baum untersuchen und die Ursachen für das Unglück erforschen.

Die 200 Jahre alte Eiche war am Dienstag während der auch bei Touristen beliebten „Festa da Senhora do Monte“ (Fest der Herrin von Monte) plötzlich umgekippt und auf eine Menschenmenge gefallen. Diese Besucher bereiteten sich nach Medienberichten auf eine religiöse Prozession vor, einige wollten gerade an einem Stand Kerzen kaufen. Etwa 50 von ihnen wurden nach Behördenangaben verletzt, darunter auch Deutsche, Franzosen und Ungarn.

Schon kurz nach dem Unglück war Kritik laut geworden. Die Gemeinde von Monte betonte, der Baum sei bereits seit 2014 als umsturzgefährdet gemeldet worden. Der Bürgermeister der Hauptstadt Funchal widersprach. Er erklärte, die Eiche habe gesund ausgesehen und zudem auf einem Privatgrundstück gestanden. Das Grundstück soll der örtlichen Pfarrei gehören. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, eine Untersuchung einzuleiten.

Madeira ist ein beliebtes Touristenziel. Die Mehrheit der 250.000 Einwohner sind Katholiken. 2016 wurde das Monte-Fest wegen Waldbränden abgesagt.

AFP/dpa

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