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William Bratton ist nicht länger Polizeichef von New York.

Nach zweieinhalb Jahren an der Spitze

Mächtiger Polizeichef von New York gibt sein Amt ab

New York - Sein großes Verdienst ist es, als Polizeichef von New York die Spannungen zwischen Polizei und Einwohnern in der US-Metropole abgebaut zu haben - nun hat William Bratton seinen Posten abgegeben.

Der 68-Jährige wurde am Freitag nach zweieinhalb Jahren an der Spitze des NYPD verabschiedet, er will künftig für eine US-Beratungsfirma arbeiten. An die Spitze der Polizei rückt sein bisheriger Stellvertreter, der 59-jährige James O'Neill.

Bratton hatte bereits einmal Mitte der 90er Jahre die Polizei von New York geführt, als er den Posten 2014 erneut übernahm, setzte er gleich ein Zeichen: Er löste eine umstrittene Einheit auf, die mithilfe verdeckter Ermittler örtliche Muslime überwachte. Auch sonst bemühte sich Bratton um Versöhnung zwischen den Einwohnern und seinen Beamten, unter ihm wurde das willkürliche Anhalten und Durchsuchen auf der Straße drastisch nach unten gefahren.

Auch die Kriminalitätsrate in der Millionenmetropole ging zurück: Die Zahl der Morde sank einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent, die Zahl der Schießereien um 12,7 Prozent.

In Brattons Amtszeit fällt allerdings auch der Tod des 43-jährigen Familienvaters Eric Garner. Der Schwarze starb im Juli 2014 bei einem Polizeieinsatz an den Folgen eines Würgegriffs. Der Polizeichef schaffte es in der Folge aber, gewaltsame Auseinandersetzungen wie nach ähnlichen Vorfällen in anderen Städten zu vermeiden.

AFP

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