Handgranate
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Eltern riefen die Polizei

Mädchen findet Handgranate - und nimmt sie mit nach Hause

Havixbeck - Ein leider nicht allzu seltenes Fundstück hat eine Siebenjährige nach dem Spielen mit nach Hause gebracht. Beim Spielen fand das Mädchen eine Handgranate. 

Beim Spielen auf dem Gelände einer Grundschule hat ein kleines Mädchen in Havixbeck in Nordrhein-Westfalen eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und mit zu sich nach Hause genommen. Das teilte die Polizei am Mittwoch in Coesfeld mit. Die Eltern der Siebenjährigen verständigten demnach sofort die Polizei, die wiederum Experten des Kampfmittelräumdiensts alarmierte. Sie sicherten das gefährliche Fundstück und transportierten es dann ab.

Die mutmaßlich aus Beständen der US-Armee stammende Handgranate war nach Angaben der Beamten trotz ihres Alters zwar prinzipiell zündfähig, allerdings noch gesichert. Das Mädchen fand sie am Dienstagnachmittag auf einem Erdwall auf dem Schulgelände. Nach ersten Ermittlungen wurde der Sprengkörper im Laufe der Jahre vermutlich durch Witterungseinflüsse freigelegt.

Noch am Dienstag suchten Polizisten mit einem Spürhund für Sprengstoffe den Bereich rund um den Fundort ab, am Mittwochvormittag kontrollierten die Experten des Kampfmittelräumdienstes zudem mit einem Metalldetektor das Areal. Weitere Sprengkörper wurden nicht gefunden. Für die Schüler und Lehrer der Schule habe zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden, teilte die Coesfelder Polizei mit.

Alte Sprengkörper und Waffen aus dem Krieg werden in Deutschland immer wieder gefunden; bisweilen nehmen die Finder die Entdeckungen mit nach Hause oder bringen sie selbst zur Polizei. Die Coesfelder Beamten riefen daher am Mittwoch noch einmal dazu auf, Granaten oder Munition nicht zu berühren oder gar zu bewegen. Stattdessen sollten die Fundstelle gesichert und der Notruf gewählt werden.

AFP

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