Sturmtief fordert Tribut: Jetzt ist eine S-Bahn-Linie unterbrochen

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Das Karussell "Spinning Barrels" im Holiday Park in Haßloch (undatiertes Handout). Ein elfjähriges Mädchen war im Holiday Park in Haßloch in Rheinland-Pfalz von dem Karussell mitgeschleift und dabei tödlich verletzt worden.

Vorwurf der fahrlässigen Tötung

Mädchen stirbt im Holiday Park: Staatsanwalt erhebt Anklage

Frankenthal/Haßloch - Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Unfall eines Mädchens auf einem Karussell im Holiday Park hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen drei Parkmitarbeiter erhoben.

Ihnen werde fahrlässige Tötung vorgeworfen, sagte Staatsanwalt Hubert Ströber am Dienstag in Frankenthal. Die Elfjährige war am 15. August 2014 in dem Freizeitpark in Haßloch vom Karussell „Spinning Barrels“ mitgeschleift und so schwer verletzt worden, dass sie starb.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Mädchen aus Kelsterbach bei Frankfurt mit seiner Mutter durch eine unverschlossene Tür auf das Karussell gelangte, das aus Gondeln in Form von Fässern besteht. Als sie ein freies Fass erreichte, habe der 22 Jahre alte Mitarbeiter hinter den Bedienknöpfen die Fahrt gestartet. Das Mädchen sei davon überrascht worden, gestolpert und gestürzt. Mehrfach sei es überrollt worden.

Mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ hätte das Unglück verhindert werden können, erklärte die Staatsanwaltschaft. Etwa, wenn der 22-Jährige vor einem Rundgang um das Fahrgeschäft die Tür geschlossen hätte. Oder wenn er, wie vorgeschrieben, die Durchsage „Achtung, die Fahrt beginnt“ gemacht hätte.

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