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Schul-Skikurs: Daran starb das Mädchen (8)

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Wien - Eine schreckliche Tragödie hat sich bei einem Schul-Skikurs in Österreich ereignet. Mitschülerinnen fanden ein achtjähriges Mädchen tot in der Jugendherberge.

Die Kleine war am Dienstag nicht mit zum Schul-Skikurs im niederösterreichischen Annaberg gekommen, weil es ihr nicht gut ging, sagte sie. Sie wollte einen Tag aussetzen, um wieder fit zu werden. Wie österreichische Medien berichten, hatte sie über Übelkeit geklagt. Sie blieb auf ihrem Zimmer. Am Mittag wollten ihre Mitschülerinnen nach ihr sehen - und fanden sie leblos im Bett. Es wurde noch ein Notarzt gerufen, der konnte aber nichts mehr für das Mädchen tun. Sie war tot.

Erste Informationen des ORF, dass die achtjährige Wienerin an ihrem eigenen Erbrochenem erstickt sei, wurde nicht bestätigt. Die Obduktion ergab, dass eine akute Lungenentzündung ein Herz-Kreislaufversagen ausgelöst habe, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Ob die Kleine die ganze Zeit allein in der Herberge war, während die anderen beim Skifahren waren, ist jetzt eine der großen Fragen. Laut kurier.at befand sich eine Lehrkraft im Haus. Als sie in den Mittagsstunden nach dem Mädchen geschaut hat, habe sie noch gelebt. Die Eltern des Mädchens werden psychologisch betreut, der Skikurs wurde abgebrochen.

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