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Mädchenleiche gefunden: Höchstwahrscheinlich Levke

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- Cuxhaven/Olpe - Die seit Mai vermisste Levke aus Cuxhaven ist höchstwahrscheinlich tot. Bei der in einem Waldstück bei Attendorn (Nordrhein-Westfalen) gefundenen Mädchenleiche handele es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um das Kind aus Cuxhaven, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Nach Polizeiangaben deuten die Umstände am Tatort auf ein Verbrechen hin. Die Leiche sei in einem dicht bewachsenen Waldstück gefunden worden. Der Fundort liegt rund 400 Autokilometer vom Wohnort des Mädchens in Cuxhaven-Altenwalde entfernt.

Letzte Klarheit über die Identität der Leiche soll eine DNA-Analyse des Landeskriminalamtes bringen. Das Ergebnis wird am Donnerstag erwartet. Entscheidende Hinweise hätten die bei der Leiche gefundenen Kleidungsreste ergeben. Bereits am Dienstag hatten 60 Beamte den weiträumig abgesperrten Fundort nach Beweisstücken abgesucht.

Beamte der Soko Levke aus Cuxhaven trafen am Mittwoch am Fundort in der Nähe von Olpe ein und nahmen weitere Ermittlungen auf. Pilzsammler hatten dort am Montag die skelettierte Mädchenleiche in einer Waldschonung gefunden.

Die acht Jahre alte Levke war am 6. Mai spurlos verschwunden. Sie war von der Schule nach Hause zurückgekehrt und kurz darauf vom elterlichen Grundstück verschwunden. Am Tag darauf wurden 20 Kilometer vom Wohnort entfernt in einem Wald ihre Schultasche und Jacke gefunden.

Mehrere groß angelegte Suchaktionen waren erfolglos geblieben. Die Polizei hatte mit mehreren Hundertschaften, Tauchern und Suchhunden immer wieder das Wohnumfeld sowie die Wälder und Seen im Umkreis von Cuxhaven abgesucht.

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