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Diese Porno-Drohne hob nicht ab.

Häftlinge wollten auch an Drogen kommen

Schmuddel-Schmuggel mit Drohne aufgeflogen

Cumberland - Bei Häftlingen in den USA war der Triebstau offensichtlich so groß, dass sie sich eine Hightech-Methode einfallen ließen, um an Pornos zu kommen. Doch ihr Plan schlug fehl - zum Glück!

Polizisten im US-Bundesstaat Maryland haben zwei Verdächtige in Gewahrsam genommen, die offenbar mit einer Drohne synthetisches Marihuana, Tabak und ein Dutzend Porno-DVDs in ein Gefängnis schmuggeln wollten. Die beiden Männer seien in einem Auto an einer Straße in der Nähe des Cumberland-Gefängnisses entdeckt worden, teilte die Strafvollzugsbehörde von Maryland am Montag mit. In dem Wagen fanden die Beamten eine Drohne mitsamt Fernbedienung sowie mutmaßliche Schmuggelware. Auch eine Pistole lag in dem Wagen.

Die beiden Verdächtigen im Alter von 25 und 29 hatten den Behörden zufolge offenbar einen Komplizen im Gefängnis. In seiner Zelle sei bei einer Durchsuchung Schmuggelgut gefunden worden. Er muss mit einer Strafanzeige rechnen.

Es war nicht das erste Mal, dass in den USA eine Drohne für den Schmuggel verbotener Waren in Gefängnisse ausprobiert wurde. In einer Strafanstalt im Bundesstaat Ohio hatte kürzlich der Versuch, auf diese Weise Tabak, Marihuana und Heroin einzuschmuggeln, zu einem Handgemenge zwischen etwa 75 Häftlingen geführt. Im Juli 2014 hatte eine Drohne mit Marihuana, Tabak und Handys vor dem Sperrzaun eines Hochsicherheitsgefängnisses in South Carolina eine Bruchlandung hingelegt.

Marylands Strafvollzugs-Staatssekretär Stephen Moyer bezeichnete die Vorfälle als zunehmendes Problem, zumal die Technik zum Aufspüren von Drohnen jede Haftanstalt bis zu 400 000 Dollar (348 000 Euro) kosten würde. Einige Drohnen können mehrere Kilogramm Ladung tragen.

Auch in Deutschland gab es schon Fälle von Drohnenflügen zu Gefängnisinsassen.

AFP/dpa

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