200 Millionen Euro Wert

Mafia baut mit: Touri-Komplex beschlagnahmt

Brancaleone - Gut mitverdient haben soll die Mafia an einem Feriendomizil in Kalabrien. Italiens Finanzpolizei hat es beschlagnahmt. In die Geschäfte mutmaßlich verwickelt: Staatsbeamte.

Italiens Finanzpolizei hat in Kalabrien einen ganzen Touristenkomplex im Wert von 200 Millionen Euro beschlagnahmt, an dem die Mafia kräftig verdient haben soll.

Die beiden 'Ndrangheta-Clans Aquino und Morabito werden verdächtigt, bei der Konstruktion von Villen in dem Badeort Brancaleone an der Stiefelspitze mitgemischt zu haben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch.

Fünf Personen angezeigt

Fünf Personen - Unternehmer und Staatsbeamte - wurden wegen mutmaßlicher Begünstigung illegaler Mafia-Geschäfte angezeigt.

Landesweit hat die Finanzpolizei im Jahr 2013 Güter der organisierten Kriminalität im Wert von drei Milliarden Euro beschlagnahmt, deutlich mehr als 2012.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Bombendrohung: Zug gestoppt und geräumt
Nachdem bei der polnischen Staatsbahn eine ernstzunehmende Bombendrohung einging, reagierte das zuständige Kommando sofort und evakuierte den Zug.
Nach Bombendrohung: Zug gestoppt und geräumt
Wahnsinns-Fund: Eineinhalb Tonnen reines Kokain entdeckt
Mit dieser Entdeckung hätten belgische Polizei in Ostende wohl im Traum nicht gerechnet: Die Beamten stießen auf eineinhalb Tonnen reines Kokain im Schätzwert von 225 …
Wahnsinns-Fund: Eineinhalb Tonnen reines Kokain entdeckt
Live im TV: Frau bricht sich Ellenbogen bei Armdrück-Show
Der Armdrück-Wettbewerb innerhalb einer argentinischen TV-Show wurde von einem lauten Knacksen unterbrochen. Später war klar: Einer Kandidatin wurde live im TV der Arm …
Live im TV: Frau bricht sich Ellenbogen bei Armdrück-Show
Das perfekte Lächeln: Weniger kann mehr sein
Manch einer grinst von einem Ohr zum anderen, ein anderer verzieht nur leicht die Mundwinkel nach oben. Was besser ankommt? Kommt ganz drauf an, zeigt eine neue Studie.
Das perfekte Lächeln: Weniger kann mehr sein

Kommentare