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„Dieses Heft wurde mit dem Blut von HIV-Infizierten gedruckt“: die aktuelle Sonderausgabe des Schwulenmagazins "Vangardist".

Kampf gegen AIDS

Magazin druckt Ausgabe mit Blut von HIV-Positiven

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Wien - Rot auf Weiß: Das österreichische Schwulenmagazin "Vangardist" hat im Vorfeld des Live Ball und des Eurovision Song Contest eine Sonderausgabe herausgebracht - gedruckt mit dem Blut HIV-positiver Menschen.

Im Kampf gegen HIV und AIDS hat das österreichische Schwulenmagazin "Vangardist" eine ungewöhnliche Variante gewählt, um das Bewusstsein der Menschen für das Virus und die damit infizierten Menschen zu schärfen: Eine aktuelle Sonderausgabe unter dem Titel #HIVHeroes (Auflage: 3000 Stück) des eigentlich als Online-Magazin erscheinenden Blatts ist mit dem Blut von HIV-positiven Menschen gedruckt.

Die Aktion erklärt die Redaktion auf ihrer Website wie folgt: „Wir haben das Blut von drei HIV-positiven Spendern genommen und mit der Druckerfarbe vermischt. Zu unsern tapferen Blutspendern zählen eine Frau und Mutter, ein homosexueller und ein heterosexueller Mann.“

Man wolle die internationale Aufmerksamkeit, die sich rund um den diesjährigen Live Ball und den Eurovision Song Contest auf Österreich richtet, nutzen, um ein Zeichen im Kampf gegen das Stigma HIV zu setzen. "Nach wie vor gibt es immer noch zu viele Menschen, die Angst davor haben einen Menschen mit HIV zu berühren, zu umarmen oder zu küssen", schreibt die Redaktion.

Unter dem Hashtag #HIVHeroes verbreitet das Magazin die Aktion, die auf den ersten Blick schockierend anmutet, auch auf Twitter:

Hautkontakt mit der gedruckten Zeitschrift ist übrigens - wie auch der Kontakt zu HIV-positiven Menschen - völlig ungefährlich. Herausgeber Julian Wiehl dazu zur Bild: „Nichts kann passieren, wenn man das Magazin hält, und nichts kann passieren, wenn man eine HIV-positive Person hält.“

Wer einen Blick in die Ausgabe werfen möchte, kann die digitale Ausgabe kostenlos auf www.hivheroes.org.

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