Hit in den Neunzigern

Magisches Auge: Wer erinnert sich? Wer kann's noch?

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München - In den Neunzigern waren sie der große Renner: Optische Illusionsbilder, die unter dem Begriff "Magisches Auge" firmierten. Kennen und können Sie's noch?

Sie waren der Renner auf den Wohnzimmer-Sofas und auch auf den Schul-Pausenhöfen: die "Magisches Auge"-Bücher, die heute fast völlig von der Bildfläche verschwunden sind (und bei Amazon gebraucht für 1-2 Euro zu haben sind). Wer in den Neunzigern aufrecht gehen konnte, der dürfte sie sicherlich schon einmal gesehen haben. Und selbst schon mal die Augen dazu verrenkt haben.

Hier sehen Sie einen rennenden Menschen.

Es handelte sich um Bilder, auf denen man auf den ersten Blick außer einem Muster rein gar nichts sah. Wer hingegen eine spezielle Technik anwandte, der konnte dreidimensionale Figuren oder Symbole entdecken. Bei manchen Menschen dauerte es eine Weile, bis sie diese drauf hatten, nach dem Durchbruch ging's aber immer ganz leicht, und sie stöberten sich mit Begeisterung durch die "Magisches Auge"-Bilder. Andere verzweifelten daran.

Wer hier etwas sieht, sieht ein Skateboard.

Wenn Sie's noch nie probiert haben, wünschen wir viel Erfolg. Versuchen Sie einfach, durch das Bild "hindurchzublicken" und spielen Sie etwas mit Ihren Augen. Oder nutzen Sie diese ausführliche Anleitung eines Nutzers aus klartraumforum.de:

"Sieh das Bild nicht direkt an. Am besten druckst du es dir aus, da der Erfolg am PC relativ gering ist. Halte nun das Bild so vor dich, dass du es mit der Nasenspitze berührst. Entspanne deine Augen und starre einfach geradeaus, so als würdest du durch das Bild hindurchblicken. Gewöhne dich dabei an den Gedanken, das Bild zu betrachten, ohne es anzusehen. Wenn du wirklich entspannt bist und mit deinen Augen keinen Punkt mehr fixierst, bewege das Buch langsam von dir weg bis du deine normale Leseentfernung erreicht hast. Nun wird es spannend, und du erreichst den Moment, der die meiste Disziplin erfordert: Jetzt beginnt sich vor deinen Augen ein räumliches Bild zu entwickeln. In diesem Augenblick versuchst du vielleicht das Bild zu fixieren, anstatt durch es hindurchzublicken. In diesem Fall verschwindet das Muster umgehend. Wenn das passiert, versuch es noch einmal von vorne."

Hier wartet ein Vogel auf den Betrachter.

Drei Beispiele sehen Sie in diesem Artikel. Viel Spaß! Und vergessen Sie die Pausen nicht, das Ganze kann am Bildschirm ganz schön anstrengend sein.

Etwas mehr im Trend sind derzeit Suchbilder. Finden Sie hier die Katze? Oder hier den Panda? Oder hier die Oben-ohne-Frau?

lin

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