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Mit diesem Foto kündigte Mango die neue Kollektion Violeta auf Facebook an.

Debatte um neue Mode-Linie

"Übergröße 40"? Kritik an Mango-Kollektion

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München - Beginnt XL-Mode bereits ab Größe 40? Eine neue Modelinie von Mango erntet derzeit heftige Kritik und hat erneut eine Debatte um den Schlankheits-Wahn in der Gesellschaft ausgelöst.

Seit 15. Januar hat das spanische Modelabel "Mango" eine neue Linie namens "Violeta" im Angebot. Statt der üblichen 36 oder 38 gibt es die Kreationen aber nur in den Größen 40 bis 52, es handelt sich also offenbar um eine Art "Übergrößen-Kollektion". Und genau deshalb hagelt es derzeit heftige Kritik für Mango. Auch wenn der Modekonzern selbst nicht von "Plus-Size" spricht, sondern von "junger, moderner, bequemer Kleidung für jeden Anlass", sehen Kritiker erneut ein falsches Frauenbild bedient.

Größe 40 mit einer Übergrößen-Linie auch nur im weitesten Sinne in Verbindung zu setzen, verärgert viele Kundinnen. Im Netz ist eine hitzige Diskussionen um die neue Linie entbrannt. Auf change.org wurde sogar eine Petition gestartet, die zum Boykott der Kollektion aufruft. "@MANGO: Größe 40 ist nichts Besonderes! Stoppen Sie die Werbekampagne für ihre neue 'Übergrößen'-Modelinie 'Violeta by Mango'!", ist dort zu lesen. Den Initiatoren zufolge könnten Frauen, die Größe 40 tragen, ihren Körper infolge dieser Werbekampagne als übergewichtig wahrnehmen. Mehr als 61.000 Unterschriften (Stand 30. Januar 2014) sind bereits zusammengekommen.

"Plus-Size"-Model Robyn Lawley

Dieses Foto von Model Robyn Lawley sorgte erst kürzlich für Diskussionen um den Schlankheits-Wahn in der Gesellschaft.

Präsentiert wurde das neue Konzept von Robyn Lawley, die als "üppigeres"-Model in der Branche bekannt ist. Erst kürzlich hatte ein Foto von Lawley im Bikini für eine ähnliche Debatte gesorgt. Die US-amerikanische Cosmopolitan hatte das Model auf Facebook als "Plus-Size"-Supermodel beschrieben, was heftige Proteste von Usern zur Folge hatte. Die Figur des Models sei doch vollkommen normal, kommentierten empörte Leser. Die Gesellschaft sei verrückt, solche Maße als Übergröße anzusehen ("She's plus sized? Looks pretty normal to me. Our society is f**ked").

So reagiert Mango

Es gibt aber auch positive Stimmen, die es begrüßen, dass Mango künftig sein Angebot für Kundinnen abseits der Größen 34 bis 38 ausweitet.

Das Unternehmen hat bisher nur vage auf die Vorwürfe reagiert, wie fashion-insider.de berichtet. Demnach habe man mit der Kollektion versucht, Schnitte für verschiedene Frauentypen und Größen zu finden.

vh

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