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Am 29. Mai war es soweit: "Manhattanhenge" begeisterte in der Ost-West-Straße.

"Manhattanhenge"

Spektakel lässt New Yorks Schluchten erglühen

New York - Es ist ein Spektakel, das zwei Mal im Jahr die Ost-West-Straßen im Herzen New Yorks lahmlegt: "Manhattanhenge" brachte am Mittwochabend die Hochhausschluchten des "Big Apple" zum Glühen. 

Es gibt sie also doch noch, die Sonne. Wenn auch momentan nicht so häufig in Deutschland, so doch in New York. Dort spielte sich am Mittwochabend in den Straßen Manhattans ein sonniges Spektakel ab.

"Manhattanhenge" nennt sich das Phänomen, das zweimal jährlich auftritt und das ob seiner Schönheit sogar den Verkehr in den Straßen des "Big Apple" zum Erliegen bringt. Dann nämlich, wenn die glühende, untergehende Sonne direkt durch die Schluchten der 42. Straße fällt.

Angelehnt ist der Name an "Stonehenge" in England. Das mysteriöse Bauwerk soll zur Ermittlung der Sonnenwende genutzt worden sein. Der Astrophysiker Neil deGrasse Tyson prägte dann 2002 den Begriff "Manhattanhenge" durch einen Bericht in der Fachzeitschrift Natural History. Denn auch das Spektakel in den Ost-West-Straßen New Yorks orientiert sich an der Sommersonnenwende: Es findet immer rund drei Wochen vor und drei Wochen nach dieser statt.

mm

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