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Die waghalsige Felskonstruktion auf dem Pekinger Wohnhaus.

Mitbewohner besorgt

Mann baut kuriose Felsenvilla auf Wohnturm

Peking - Ein Mann in Peking hat ein waghalsiges Bauprojekt durchgeführt. Er hat sich einen künstlichen Felsen über seine Penthouse-Villa gebaut - trotz zahlreicher Proteste der Nachbarn.

Ein unter künstlichen Felsen verborgenes Penthouse auf einem 26-stöckigen Wohnturm stößt in Peking auf heftigen Protest. Die Nachbarn könnten der architektonischen Kuriosität aus künstlichem Felsgestein und echten Bäumen nur wenig abgewinnen, sie befürchteten, die Felsen könnten ihnen eines Tages auf den Kopf fallen, berichtete die "Pekinger Morgenpost" am Montag. Zwei Anwohner seien bereits während der jahrelangen Bauarbeiten ausgezogen, andere hätten sich nun über Schäden an Rohren und Wänden beschwert.

Unter dem künstlichen Felsen verbirgt sich demnach eine 1000 Quadratmeter große Villa. "Wir halten das für äußerst gefährlich", sagte ein Bewohner aus dem 26. Stock dem Blatt. "Was ist, wenn das Ganze bei einem Unwetter zusammenbricht oder wenn unsere Decke einstürzt?"

Nach Angaben der Behörden war der Bau nicht genehmigt. Ob das eigenwillige Penthouse abgerissen wird, ist allerdings offen: Vor dem Hintergrund zunehmender Konflikte zwischen Bauunternehmen und korrupten Beamten hat die Regierung laut Medienberichten den Abriss von Häusern ohne Einwilligung von deren Besitzern inzwischen verboten.

Angesichts der explodierenden Immobilienpreise sind Aufbauten auf mehrstöckigen Gebäuden in China keine Seltenheit. Anfang des Monats berichteten die Medien, dass 25 auf dem Dach eines Einkaufszentrums errichtete Luxusvillen inzwischen von Wanderarbeitern bezogen wurden, nachdem die Behörden ihren Bau für illegal erklärt hatten.

AFP

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