Raten Sie mal, was er bekommen hat

Mann bestellt Erotik-Hilfsmittel - Schock bei Lieferung

Kuala Lumpur - Dass nicht jeder Internet-Versandhandel liefert, was er verspricht, ist bekannt. Aber ein Mann bekam nun einen ganz besonderen Schock.

Nicht bei unseriös wirkenden Internet-Händlern bestellen! Diese Devise kennen die meisten, die im WWW unterwegs sind. Und trotzdem gibt es immer wieder Menschen, die den Betrügern auf den Leim gehen. Von einem besonders skurrilen Fall berichtet das malayische Portal thestar.com.my.

Demnach bestellte ein Mann eine Penis-Pumpe im Internet. Bei der Lieferung bekam er einen Schock. Denn was im Paket war (immerhin bekam er überhaupt eines), wirkte wie Hohn: eine Lupe! "Do not use in sunlight" ("Nicht im Sonnenlicht benutzen") war als Erklärung beigelegt. Nun, auch mit einer Lupe lassen sich ja Dinge vergrößern.

Der echte Name des Betrogenen ist nicht bekannt, aber ein Pseudonym namens "Ong". Er hatte sich an eine Beschwerdestelle in Malaysia gewendet. Deren Vorsitzender Datuk Seri Michael Chong berichtete von dem ungewöhnlichen Vorfall, der kein Einzelfall sei. "Männer und Frauen sind gleich anfällig für solche Maschen", erklärt Chong.

In dem Bericht wird Rechtsanwalt Alex Kok zitiert. Er erklärt, es sei sehr schwierig, die Betrüger zur Rechenschaft zu ziehen. "Wir wüssten nicht, wen wir verklagen sollten oder wo und wie wir sie verklagen sollten", erklärt er.

Die Lupe, die er nicht wollte, kostet das Opfer übrigens umgerechnet gut 100 Euro.

lin

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

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Rubriklistenbild: © dpa

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