+
Der Täter Shane J.

Mann bohrt Ex-Freundin Augen aus: Gefängnis

London - Horror-Tat nach Horror-Film: Weil er seiner Ex-Freundin mit bloßen Händen die Augen ausbohrte, kommt ein Mann in England für unbestimmte Zeit hinter Gitter.

Der Mann hatte im Prozess gestanden, die Frau im April 2011 in ihrem Haus überwältigt zu haben. Am Abend vorher hatte er sich eine DVD angesehen, bei der es auch um das Ausstechen von Augen ging. Nach der Attacke, bei der er ihr auch die Nase brach und den Kiefer verletzte, sperrte er sie zwölf Stunden lang ein, obwohl sie um medizinische Hilfe flehte.

Der 33-Jährige muss mindestens sechs Jahre in Haft bleiben und soll in einer Psychiatrie untergebracht werden, urteilte der Richter in Truro in Cornwall am Freitag. Über die Haftdauer werde in Abständen neu entschieden. Ärzte hatten das Augenlicht der heute 31 Jahre alten Frau, die zwei Kinder hat, nicht mehr retten können. Sie ist vollständig blind.

Die Tat sei „barbarisch und extrem gewalttätig“ gewesen und habe „katastrophale Konsequenzen“ gehabt, sagte der Richter. Der zuständige Polizeikommissar hatte die Tat als „schockierendste“ bezeichnet, die er je erlebt habe.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unwetter in Irland: Über 100 Menschen mussten gerettet werden
Zerstörte Brücken, weggespülte Autos: Nach heftigem Regen haben Helfer mehr als 100 Menschen aus Überschwemmungsgebieten in Irland gerettet.
Unwetter in Irland: Über 100 Menschen mussten gerettet werden
Das Foto eines Pärchens im Netz sorgt für große Verwirrung
Atemberaubendes Bild: Ein Pärchen posiert an einer Klippe in schwindelerregender Höhe. Die Frau scheint dabei ihr Leben zu riskieren. Diese unglaubliche Aufnahme …
Das Foto eines Pärchens im Netz sorgt für große Verwirrung
Schrecklich: Zwei tote 18-Jährige in Cottbuser Wohnung entdeckt
In ihrer Wohnung hat eine Frau in Cottbus einen schrecklichen Fund gemacht: Sie hat die Leichen von zwei 18-Jährigen entdeckt. 
Schrecklich: Zwei tote 18-Jährige in Cottbuser Wohnung entdeckt
Steine des Kölner Doms sollen vor Lkw-Anschlägen schützen
Große Steine vom Dom sollen den Platz am Kölner Wahrzeichen vor Terroranschlägen mit Lastwagen schützen.
Steine des Kölner Doms sollen vor Lkw-Anschlägen schützen

Kommentare