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Die Polizei am Tatort der Familientragödie

Er hielt ihn für einen Einbrecher

Mann erschießt aus Versehen eigenen Sohn

New Fairfield - Im Glauben, einen Einbruch bei seiner Schwester im Nachbarhaus zu verhindern, hat Jeffrey G. auf einen maskierten Jugendlichen geschossen - es war sein eigener Sohn Tyler.

Der 15-Jährige trug am Donnerstagabend (Ortszeit) eine Skimaske und soll sich mit einer Waffe in der Hand gegen G. gewandt haben. Als die Polizei in New Fairfield im US-Staat Connecticut am Tatort eintraf, lag Tyler mit Schusswunden auf der Einfahrt vor dem Haus seiner Tante. Sein Vater, ein beliebter Lehrer, saß daneben im Gras. Der Teenager wurde noch am Tatort für tot erklärt.

Die Tante des Jungen, die allein in dem Haus war, hatte ihren Bruder Jeffrey im Nachbarhaus angerufen, weil sie glaubte, jemand versuche bei ihr einzubrechen. Dieser habe ein Gewehr genommen, sei hinausgegangen und habe eine Person mit schwarzer Skimaske und dunkler Kleidung gesehen, erklärte die Polizei. Als sich die Person mit einer glänzenden Waffe in der Hand zu ihm wandte, schoss er demnach. Es war zunächst nicht klar, ob Tyler tatsächlich vorgehabt hatte, bei seiner Tante einzubrechen, oder ob es sich um einen Teenager-Streich mit fürchterlichen Folgen handelte.

Freunde sagten, der Schüler sei ein lockerer Typ gewesen, der gern Zeit mit seiner Familie verbracht und es geliebt habe, mit Segelflugzeugen oder einmotorigen Maschinen zu fliegen. „Alles in allem ist es eine Tragödie“, sagte ein Polizeisprecher.

dapd

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