Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Mann begrapscht Barkeeperin - die reagiert ohne Gnade

Blöde Sprüche dürfen sich Barkeeperinnen immer wieder anhören. Doch am Hintern begrabscht zu werden lässt sich Krystal Olsen (32) nicht gefallen.

New York - Anmachsprüche gehören für weibliches Barpersonal zum Alltag. Oft werden sie plump angemacht und müssen einiges über sich ergehen lassen, doch sexuelle Belästigung geht eindeutig zu weit. Das dachte sich auch Barkeeperin Krystal Olsen (32) aus Long Island als sie Anfang Juli während der Arbeit von einem Gast am Hintern angefasst wurde. 

In ihrem Twitter-Post berichtet sie: „Dieser Kerl hat mir an den Hintern gefasst. Also hab ich ihn aus dem Laden gezogen. Er hat mich dann gegen die Wand gedrückt“. 

Die Strafe folgt sofort

Krystal kannte keine Gnade, alarmierte sofort die Polizei. Die Beamten legtem dem Grapscher Handschellen an, setzten ihn während der Zeugenaufnahme vors Lokal auf den Borstein. Ein Bild von dem Mann, wie der Täter weinend am Straßenrand sitzt, postete Krystal bei Twitter. „Und jetzt weint er wie ein kleines Baby, weil er verhaftet wurde“, so Olsen. Damit stellte sie den Grapscher an den Pranger - eine umstrittene Aktion.

Der Täter saß danach weinend auf dem Bordstein. 

„Männer haben einfach nicht das Recht alles anzufassen, nur weil sie es wollen”

Viele Twitter-User feiern Olsens Reaktion. Kommentare wie „Gut gemacht“ oder „Männer haben einfach nicht das Recht alles anzufassen, nur weil sie es wollen” zeigen die Begeisterung der User.  Andere jedoch sind der Meinung, Olsen habe übertrieben, ein User schreibt: „Der arme Kerl. Denkst du nicht, dass du überreagiert hast?”. Bis jetzt wurde der Post fast 360.000 Mal geliked und mehr als 80.000 Mal geteilt. Die mediale Aufmerksamkeit machte der 32-Järhigen anscheinend zu schaffen. Tage nach ihrem Post schrieb Krystal bei Twitter: „Diese Woche hat mich Jahre meines Lebens gekostet.“ Was aus dem Grapscher wurde, ist nicht bekannt. 

sdr

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter.com

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