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Versuchte Tötung? Mann (45) nackt, gefesselt und schwer verletzt im Feld zurückgelassen

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Von: Janine Napirca

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 Feldmark Hänigsen/Burgdorf Traktor
Auf einem Feld bei Hänigsen in Niedersachsen wurde ein nackter Mann gefunden – gefesselt und schwer verletzt. (Symbolbild) © Rust/Imago

Ein Imker entdeckte in einem Feld bei Hänigsen einen nackten, gefesselten Mann. Bei dem Gefundenen handelt es sich um einen 45-jährigen Mann.

An einem Feldweg zwischen Ehlershausen (Burgdorf) und Nienhagen (Landkreis Celle) bei der Ortschaft Hänigsen der Gemeinde Uetze in der niedersächsischen Region Hannover entdeckte ein Hobby-Imker einen nackten und gefesselten Mann, wie die Hannoversche Allgemeine berichtete. Bei dem Gefundenen soll es sich um einen 45-Jährige handeln, wie aus einem Bericht von Bild.de hervorgeht. Die Gegend um Hänigsen ist bekannt für guten Heidehonig.

Der nackte, gefesselte Mann auf dem Feld bei Hänigsen hatte eine Plastiktüte auf dem Kopf

Das gefundene Opfer war nackt, gefesselt und hatte eine Plastiktüte auf dem Kopf. Der 45-Jährige schrie um Hilfe, bis er von dem Hobby-Imker entdeckt wurde. Schwer verletzt und bewusstlos wurde er laut Polizeimeldung ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Woche lang konnte man ihn nicht richtig zu den Ereignissen verhören. Aktuell geht die Polizei von einem versuchten Totschlag aus und bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise zum Tathergang.

Gegend, in der der nackte, gefesselte Schützenkönig gefunden wurde, ist bekannt für Prostitution

In der ländlichen Gegend in Niedersachsen nahe Hannover bieten laut Bericht von Bild.de Sexarbeiterinnen in Pkws ihre Dienstleistungen an. Der Hobby-Imker, der den schwer verletzten Mann im Feld gefunden hatte, will der Hannoverschen Allgemeinen zufolge einen schwarzen Kleinwagen mit Kennzeichen aus Celle wegfahren sehen haben. Am Steuer soll eine circa 30-jährige Frau mit mittelblonden Haaren, die zu einem Dutt oder Pferdeschwanz gebunden waren, gesessen haben.

Zeugenaufruf

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Zwei Zeugenaufrufe der Polizei konnten bislang jedoch noch keine Ergebnisse liefern. „Möglicherweise kann die Frau entscheidende Hinweise zur Aufklärung der Straftat geben“, sagt Christina Wotschke von der Staatsanwaltschaft Hildesheim gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen.

Zuletzt wurde in der Region nahe Hannover eine Sprengung in einem alten Bergwerk verhindert – durch einen Uhu.(jn)

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