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In einem Supermarkt in Osnabrück wurde ein Kunde erschossen.
Mann in Supermarkt in Osnabrück erschossen
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Die Polizei sperrte den Tatort ab.
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Spurensicherung am Tatort.
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Spurensicherung am Tatort.

Täter konnte fliehen

Brutaler Mord: Mann in Supermarkt erschossen

Osnabrück - Vor wenigen Monaten schockte ein Supermarkt-Mörder ganz Deutschland, nun folgte der nächste grausame Fall: In einem Laden in Osnabrück wurde ein Mann erschossen.

Beim Einkaufen in einem Osnabrücker Supermarkt ist ein 45 Jahre alter Mann erschossen worden. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, stellte sich aber kurze Zeit später in Begleitung eines Anwalts in einer Polizeistation in der Innenstadt und gab eine Waffe ab. Der 38 Jahre alte Mann wurde vernommen und gab dabei die Tat zu. Angaben zum Motiv habe er aber zunächst nicht gemacht, sagte Polizeisprecherin Mareike Kocar. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler kannten sich der mutmaßliche Täter und das Opfer womöglich. Der Tatverdächtige soll am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Das Opfer war nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit seiner Frau zum Einkaufen in dem Supermarkt im Stadtteil Schölerberg gewesen. Die Hintergründe der Tat waren unklar. Auch wie viele Menschen zum Zeitpunkt der Tat in dem Geschäft waren, stand zunächst nicht fest.

Der 38-Jährige schoss nach bisherigen Erkenntnissen gegen 10.30 Uhr auf den Mann. Der 45-Jährige starb noch in dem Geschäft an seinen Verletzungen, so Sprecherin Kocar. Der Schütze flüchtete zunächst. Kurz danach gingen bei der Polizei zahlreiche Notrufe ein.

Die Tat ereignete sich in einem Geschäft an einer vielbefahrenen Straße in Richtung Innenstadt in Osnabrück. Die Spurensicherung nahm dort die Arbeit auf, der Tatort wurde abgesperrt. Wichtig sei es für die Ermittler, möglichst viele Spuren zu sichern, um sie mit den Angaben des mutmaßlichen Täters zu vergleichen, sagte die Polizeisprecherin.

dpa

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