Münchner (53) brutal zusammengeschlagen - Täter flüchtig

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Blaec Lammers (20) soll bei der Premiere des letzten "Twilight"-Streifens ein Blutbad geplant haben

Mutter verhindert Blutbad

Dieser Mann plante den Kino-Amoklauf

Kansas City - Eine aufmerksame Mutter hat im US-Staat Missouri einen Amoklauf bei der Premiere des neuen "Twilight"-Films verhindert. Ihr Sohn hatte geplant, viele Menschen zu erschießen. 

Sie schaltete die Polizei ein, als sie bemerkte, dass ihr Sohn Waffen ähnlich denen kaufte, die bei den tödlichen Schüssen während einer "Batman"-Premiere im Juli in Colorado verwendet wurden. Der 20-Jährige aus Bolivar wurde festgenommen und am Freitag offiziell der Körperverletzung und einer terroristischen Drohung beschuldigt.

"Zum Glück gab es ein verantwortungsbewusstes Familienmitglied, sonst wäre das vielleicht ganz anders ausgegangen", sagte der Polizeichef von Bolivar, Steve Hamilton. Der Beschuldigte werde wegen einer geistigen Störung behandelt. In den Gerichtsdokumenten hieß es, er nehme seine Medikamente nicht.

Seine Mutter hatte sich am Donnerstag an die Polizei gewandt und erklärt, sie befürchte, dass ihr Sohn bei der Premiere des neuesten Films der Vampir-Reihe "Twilight" im Kino von Bolivar auf Menschen schießen könnte. Sie glaubte den Gerichtsdokumenten zufolge, die Waffen ähnelten denen, die der Schütze in Aurora im US-Staat Colorado bei einem Amoklauf im Juli benutzte. Damals kamen zwölf Menschen ums Leben.

Noch nie mit einer Waffe geschossen

Der Festgenommene wurde am Donnerstagnachmittag verhört und sagte, er habe Karten für die Vorstellung des "Twilight"-Films am Sonntag in Bolivar gekauft und geplant, im Kino um sich zu schießen. Die Stadt südöstlich von Kansas City hat rund 10.000 Einwohner. Der junge Mann erklärte weiter, er habe auch geplant, in einem Supermarkt um sich zu schießen. Wenn ihm dort die Munition ausgegangen wäre, hätte er sich leicht neue verschaffen können, sagte er. Er habe auch einen Mitarbeiter des Marktes erstechen wollen.

Der Polizei zufolge kaufte der Mann seine Waffen am Montag und Dienstag. Danach fuhr er zu einem Schießstand, um zu üben, weil er noch nie zuvor mit einer Waffe geschossen hatte. Die Staatsanwaltschaft rechnete damit, den Beschuldigten am Mittwoch erstmals einem Gericht vorzuführen.

dapd

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