Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund

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Mann bei Polizeieinsatz erschossen

Lindenfels - Die Polizei hat im südhessischen Lindenfels einen Mann erschossen, der mit einem Amoklauf gedroht und seinen Selbstmord ankündigt hatte.

Weil er mit einem Amoklauf und Selbstmord gedroht hat, hat die Polizei im südhessischen Lindenfels einen Mann erschossen. Ob der 31-Jährige tatsächlich eine scharfe Waffe trug, war aber unklar. Der Mann habe sich in der Nacht zum Freitag bei Beamten telefonisch mehrmals gemeldet und angegeben, eine Neun-Millimeter-Schusswaffe zu besitzen, berichtete die Polizei. Er wolle sich „umbringen und andere mitnehmen“, habe er gesagt.

Als die Einsatzkräfte im Ortsteil Kolmbach eintrafen, soll der Mann sie bedroht haben. Zunächst kam es nach Darstellung der Beamten zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Mann sei sehr erregt gewesen und habe die Waffe in der Hand gehalten. Dann wurde der Mann aus Kolmbach von einem Schuss im Oberkörper getroffen, den ein Polizist abgefeuert hatte.

Ob der Mann eine scharfe oder eine Schreckschusspistole trug, will die Staatsanwaltschaft in Darmstadt bis Montag klären. Das Landeskriminalamt habe entsprechende Ermittlungen aufgenommen, sagte ein Sprecher der Behörde.

Parallel zu den Anrufen des Mannes habe sich auch eine Frau bei der Polizei gemeldet und gesagt, ihr Freund sei krank. Er besitze eine scharfe Waffe und drehe durch. Die Leiche des Mannes lag am Vormittag von einer Plane abgedeckt mitten auf der B47, gegenüber von einem Gasthof. Die Polizei hatte den Bereich abgesperrt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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