Mann schickt Frau nach Chat eine Bombe

Freiburg - Ein Mann aus Thüringen hat gestanden, einer 49 Jahre alten Frau im südbadischen Rheinfelden eine Paketbombe geschickt zu haben. Was ihn zu dieser Tat bewegt hat:

Er habe ihr einen Denkzettel verpassen wollen, ließ der 42-Jährige am Montag zum Prozessauftakt mitteilen. Zu seinen weiteren Motiven äußerte er sich vor dem Freiburger Landgericht nach Angaben eines Sprechers nicht. Er habe sich von der Frau, einer Internetbekanntschaft, wohl mehr erhofft, als sie ihm schließlich zugestanden habe. Die Frau war bei dem Anschlag im Februar schwer verletzt worden und hatte zwei Finger verloren.

Der arbeitslose Mann hatte die Frau im Internet kennengelernt. Die beiden chatteten regelmäßig, doch nach einiger Zeit wollte die Frau den Kontakt abbrechen. Der Mann schickte ihr daraufhin das explosive Paket. An ihre Adresse in Rheinfelden kam er, weil die Frau ihm beim Chatten ihre Telefonnummer verraten hatte. Der Angeklagte hatte dagegen seine Identität geheim gehalten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mädchen (2) die Kehle durchgeschnitten - Vater auf der Flucht
Schweres Verbrechen in Hamburg: Ein kleines Kind wird in einem Mehrfamilienhaus tot aufgefunden. Der Vater soll auf der Flucht sein. Doch die Ermittler hüllen sich …
Mädchen (2) die Kehle durchgeschnitten - Vater auf der Flucht
Weltweit fast 15 Millionen Mädchen in Kinderehe
Fast 15 Millionen Mädchen weltweit sind bei ihrer Hochzeit jünger als 18 Jahre gewesen. Das berichtet die Chefin der Hilfsorganisation Save the Children.
Weltweit fast 15 Millionen Mädchen in Kinderehe
Gesuchter mutmaßlicher Vergewaltiger in Berliner Bibliothek gefasst 
Nach der Veröffentlichung von Bildern hat die Polizei einen mutmaßlichen Vergewaltiger gefasst: Der 34 Jahre soll sich an zwei jungen Männern vergangen haben.
Gesuchter mutmaßlicher Vergewaltiger in Berliner Bibliothek gefasst 
Piraten entführen vor Nigeria sechs Seeleute von Hamburger Schiff
Piraten haben vor der Küste Nigerias ein Schiff aus Hamburg angegriffen. Als die Besatzungsmitglieder das Schiff verlassen wollten, wurden sechs von ihnen verschleppt.
Piraten entführen vor Nigeria sechs Seeleute von Hamburger Schiff

Kommentare