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Rettungsaktion in Braunschweig.

Erst nach neun Stunden gerettet

Mann will Abkürzung nehmen und stürzt in tiefen Schacht

Braunschweig - Eigentlich wollte der 30-Jährige nur eine Abkürzung nehmen. Doch die wurde dem Mann zum Verhängnis: Er stürzte in einen Schacht und wurde stundenlang nicht entdeckt.

Neun Stunden nach seinem Sturz in einen fünf Meter tiefen Schacht ist ein Mann in Braunschweig von der Feuerwehr gerettet worden. Passanten hatten am Samstagvormittag Hilferufe von einem Bahngelände gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten orteten die Rufe aus einer mit teils eingebrochenen Holzbohlen abgedeckten Schachtanlage.

Wie die Bundespolizei mitteilte, klammerte sich der eingestürzte 30-Jährige in dem zur Hälfte mit Wasser gefüllten alten Schacht an eine Metallbrücke. Die Feuerwehr rettete ihn über einen angrenzenden Abwasserschacht. Der Mann war offensichtlich unverletzt, wurde aber vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Er gab an, dass er in der Nacht angetrunken gegen 2 Uhr den Weg vom Hauptbahnhof über die Gleise abkürzen wollte. Im Dunkeln trat er auf die Abdeckung, brach ein und stürzte ins Wasser. Die Gefahren beim unbefugten Betreten von Bahnanlagen seien vielfältig, warnte die Bundespolizei.

dpa

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