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Der 40-Jährige soll seine beiden Kinder umgebracht haben.

Umstrittenes Urteil

Mann tötet eigene Kinder - 40 Jahre Haft

Córdoba - Wegen Mordes an seinen beiden Kindern muss ein Vater in Spanien für 40 Jahre ins Gefängnis. Aufgrund der dürftigen Beweislage ist das Urteil jedoch umstritten.

Der Angeklagte war am 12. Juli von den Geschworenen schuldig gesprochen worden, im Oktober 2011 seine damals sechsjährige Tochter und den zweijährigen Sohn ermordet und die Leichen verbrannt zu haben. Mit dem Doppelmord wollte der Mann sich nach Ansicht des Gerichts an der Mutter der Kinder rächen, weil sie sich von ihm getrennt hatte.

Der Vater der Kinder hatte die Vorwürfe stets bestritten. Er sagte aus, die Kleinen in einem Park verloren zu haben. Die Beweisführung der Anklage stützte sich vor allem auf Knochenreste, die auf einem Landgut der Familie entdeckt worden waren. Gutachter bescheinigten, dass die Knochen von Kindern stammten. Sie konnten jedoch keine DNA-Analyse erstellen, weil die Reste zu stark verbrannt waren.

Der 40-Jährige muss der Mutter der Kinder zudem eine Entschädigung von 500.000 Euro zahlen. Dies entschied der Vorsitzende Richter Pedro Vela in einem am Montag in Córdoba veröffentlichten Urteil.

dpa

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