Ein Lkw lädt Säcke voller Pflanzenreste in San Pedro del Pinatar am Mar Menor.
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Bedrohung am Mar Menor: Umweltschützer jäten säckeweise exotische Pflanzen.

Umweltschutz am Mar Menor

Exoten bedrohen Mar Menor: Umweltschützer jäten Eindringlinge in Dünen 

Einst wurden sie gepflanzt, um die Dünen am Mar Menor zu schützen, heute sind die Exoten eine Bedrohung für die Artenvielfalt an der Costa Cálida. Umweltschützer rupfen Halm für Halm aus dem Sand.

San Pedro del Pinatar - Es ist eine müselige Arbeit: Umweltschützer rupfen seit 2019 Pflanzen aus dem Sand der Dünen des Regionalparks Salinas y Arenales in San Pedro del Pinatar am Mar Menor*, wie costanachrichten.com berichtet. Die Exoten aus Süd- und Nordamerika wurden vor Jahren extra gepflanzt, um die Dünen an der Costa Cálida* zu befestigen. Doch nun gelten sie als Bedrohung für die Artenvielfalt am Mar Menor*, weil sie Sandbewegungen einschränken und dadurch Habitat verschieben.

Inzwischen haben die Aktivisten der Umweltorganisation Anse 30 Kubikmeter Pflanzen gejätet, hauptsächlich Katzenkrallen und Agaven. Sie hatten sich Hilfe von einem Käfer erhofft, der ebenfalls als Exot gilt und nach Spanien* eingeschleppt wurde. Der Bananenrüssler bohrt sich in die Agaven und saugt sie aus. Doch das Spargelgewächs keimt so schnell wieder auf, dass der Käfer das Nachsehen hat.*costanachrichten.com ist ein Angebot von IPPEN-MEDIA.

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