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Das von der NASA am 21. Juni 2018 veröffentlichte Foto zeigt den Rover "Curiosity". Der gigantische Staubsturm auf dem Mars hat nun den ganzen Planeten im Griff. Foto. Curiosity/NASA/JPL-Caltech Foto: Curiosity

Kein Signal mehr

Mars-Staubsturm tobt nun auf großen Teilen des Planeten

Pasadena (dpa) - Der gigantische Staubsturm auf dem Mars hat große Teile des Roten Planeten erfasst. "Der Mars-Staubsturm ist gewachsen und ist nun offiziell ein "planeten-umspannendes" (oder "globales") Staubereignis", teilte das Jet Propulsion Laboratory der Nasa mit.

Vom Rover "Opportunity", der durch den Sturm vorübergehend lahmgelegt ist, gibt es bislang noch kein Lebenszeichen, schreibt die Nasa. Eine aktuelle Analyse habe aber ergeben, dass die Elektronik und die Batterien des Rover trotz der Eiseskälte auf dem Roten Planeten so warm bleiben können, dass sie weiter funktionieren.

Ein Signal von "Opportunity" wird erst erwartet, wenn sich der Staub lichtet. Der Sturm lässt so gut wie keine Sonne mehr durch, um die per Sonnenenergie betriebenen Batterien des Rovers aufzuladen. "Opportunity" rollt schon seit fast 15 Jahren über den Mars - und das, obwohl seine Mission ursprünglich nur auf 90 Tage angesetzt war.

Der nuklear betriebene Rover "Curiosity", der sich auf der anderen Marsseite befindet, ist hingegen weiterhin in Betrieb. Auch über ihm verdunkelt sich der Himmel mehr und mehr. Mit Hilfe von "Curiosity" erhoffen sich die Nasa-Forscher Antworten auf wichtige Fragen wie: Warum werden manche Staubstürme riesig und dauern Monate lang an, während andere klein bleiben und nur kurz wüten?

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