In Marseille

Zwei Männer mit Kalaschnikow erschossen

Marseille - Die blutige Mordserie in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille hat zum Jahresende einen unrühmlichen Abschluss gefunden. Am Silvestertag starben zwei Männer.

In der Nacht zum Dienstag wurden zwei vermummte und bewaffnete Männer in ihrem Wagen durch Kalaschnikow-Salven erschossen, wie es aus Ermittlerkreisen hieß. Die beiden Getöteten, 22 und 31 Jahre alt, standen unter Polizeibeobachtung, weil sie verdächtigt wurden, in mehrere Straftaten verwickelt zu sein.

Durch die beiden Morde steigt die Zahl der Opfer, die auf den blutigen Bandenkrieg in der Region Marseille zurückzuführen sind, nach einer AFP-Zählung in diesem Jahr auf insgesamt 20. Die Präfektur spricht hingegen von lediglich 17 Opfern im Zusammenhang mit den Bandenkriegen. In Marseille geht am Dienstag auch das Jahr als Kulturhauptstadt Europas mit Feierlichkeiten zu Ende.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Letzter Mensch auf dem Mond: Astronaut Gene Cernan ist tot
Washington (dpa) - Der US-Astronaut Gene Cernan, der als letzter Mensch auf dem Mond war, ist tot. Cernan sei im Alter von 82 Jahren am Montag gestorben, teilte die Nasa …
Letzter Mensch auf dem Mond: Astronaut Gene Cernan ist tot
Mindestens 27 Pest-Tote in Madagaskar
Antananarivo (dpa) - Im Süden von Madagaskar sind 27 Menschen der Pest zum Opfer gefallen. Insgesamt 68 Menschen haben sich demnach in den Regionen Atsimo-Atsinanana und …
Mindestens 27 Pest-Tote in Madagaskar
Mysteriöser Riesenbogen über Venus entdeckt - Was hat es damit auf sich?
Tokio/London - Über unseren Nachbarplaneten Venus fegen extrem schnelle Winde. Trotzdem haben Forscher in derselben Höhe eine stationäre Struktur entdeckt. Was hat es …
Mysteriöser Riesenbogen über Venus entdeckt - Was hat es damit auf sich?
Brasiliens Gefängnisse außer Kontrolle
Seit Jahresbeginn sind über 120 Häftlinge in Brasilien umgebracht worden, teilweise wurden sie geköpft. Ein Grund sind Bandenkriege, die sich hinter den Mauern …
Brasiliens Gefängnisse außer Kontrolle

Kommentare