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Der als “Maskenmann“ bekannt gewordene mutmaßliche Kindermörder hat am Mittwoch drei Morde und einen Missbrauchsfall gestanden (Archivbild).

Maskenmann ist entsetzt über seine Kindermorde 

Stade - Schockierender Auftritt vor Gericht: Der als “Maskenmann“ bekannt gewordene mutmaßliche Kindermörder hat am Mittwoch drei Morde und einen Missbrauchsfall gestanden.

Die Phantombildzeichnung zeigt den Maskenmann.

“Ich bin entsetzt über meine Taten und empfinde tiefe Scham und Reue“, heißt in einer von seinen Verteidigern verlesenen Erklärung. Weitere Missbrauchsfälle stritt der 40-Jährige ab. Zum zweiten Prozesstag hat die Kammer unter anderem die Mutter eines der Mordopfer, des damals neunjährigen Dennis K., geladen. Der aus Bremen stammende Pädagoge soll den Jungen im September 2001 getötet haben. Er ist außerdem wegen des gewaltsamen Todes eines Dreizehnjährigen und eines acht Jahre alten Jungen sowie 20 anderen Missbrauchsfällen angeklagt. Die Polizei hatte den mutmaßlichen Serientäter im April in Hamburg geschnappt.

Prozessbeginn gegen den Maskenmann

Prozessbeginn gegen den Maskenmann

Die Mutter des 2001 ermordeten Dennis K. leidet noch heute unter dem Verbrechen an ihrem Sohn. “Ich bin extrem aufgeregt und zitter innerlich,“ sagte die 41-jährige am Mittwoch während ihrer Vernehmung als Zeugin vor dem Landgericht Stade. Sie sei in psychologischer Behandlung und nehme nach wie vor regelmäßig Beruhigungstabletten. “Als Dennis damals gefunden wurde, war es ganz schlimm,“ erklärte die Mutter mit Tränen in den Augen.

Der neunjährige Dennis war in der Nacht zum 5. September 2001 aus dem Schullandheim Wulsbüttel (Kreis Cuxhaven) verschwunden. Zwei Wochen später fand ein Pilzsammler seine Leiche.

dpa/dapd

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