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Der verurteilte dreifache Kindesmörder während des Prozesses

"Maskenmann": Lebenslänglich bestätigt

Karlsruhe - Der BGH hat die Verurteilung des „Maskenmanns“ zu lebenslanger Haft bei besonderer Schwere der Schuld bestätigt, die Anordnung der Sicherungsverwahrung wurde aber aufgehoben.

Der 42-Jährige hatte über Jahre hinweg Kinder missbraucht und drei Jungen getötet. Wie ein BGH-Sprecher am Freitag erläuterte, sei neben der lebenslangen Freiheitsstrafe die Sicherungsverwahrung nicht „unerlässlich“. Der Täter könne bei lebenslanger Strafe ohnehin nur dann auf Bewährung freigelassen werden, wenn er nicht mehr gefährlich sei (Az.: 3 StR 330/12).

Der ausgebildete Pädagoge Martin N. hatte sich vor allem in Schullandheimen und Zeltlagern nachts in dunkler Maskierung an die Betten seiner Opfer geschlichen. Drei Jungen im Alter von acht, neun und dreizehn Jahren tötete er, um Missbrauch zu verdecken. Der BGH betonte, dass eine Entlassung nur möglich sei, „wenn sich im Laufe der Verbüßung der Strafhaft herausstellt, dass der Angeklagte nicht mehr gefährlich ist“. In diesem Fall wäre aber auch eine Sicherungsverwahrung ohnehin nicht zulässig. Das Urteil wurde bereits am Donnerstagabend bekanntgegeben.

dpa

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