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Martin N. - der mutmaßliche dreifache Kindsmörder - gestand vor Gericht.

"Maskenmann": Nebenkläger fordern Höchststrafe

Stade - Im Prozess gegen den geständigen "Maskenmann" haben die Nebenkläger die Höchststrafe gefordert. Der Angeklagte hatte drei Kinder ermordet und mehrere missbraucht.

Die Nebenkläger haben im Prozess um den Kindermörder Martin N. die Höchststrafe gefordert. Damit schlossen sie sich in weiten Teilen der Staatsanwaltschaft an, die am vorangegangenen Verhandlungstag vor dem Landgericht Stade auf lebenslange Haft und Sicherungsverwahrung plädiert hatte. “Der Angeklagte wird auch mit 65, 70 oder 80 Jahren noch in der Lage sein, einem Kind den Hals zuzudrücken“, sagte der Vater eines der getöteten Jungen nach Angaben einer Gerichtssprecherin.

Die Verteidigung beantragte, dass das Protokoll des Polizeiverhörs von Martin N. verlesen werden sollte. Während des Verhörs hatte er die drei Morde und mehrere Missbrauchsfälle gestanden. Die Kammer sollte noch am Montag entscheiden, ob sie wieder in die Beweisaufnahme eintreten wird.

Der aus Bremen stammende Pädagoge Martin N. soll nachts mit einer schwarzen Sturmhaube getarnt in Häuser, Zeltlager und Ferienheime eingestiegen sein, um sich an kleinen Jungen zu vergehen. Drei von ihnen entführte und tötet er, wie er gestanden hat. Jahrelang suchte die Polizei vergeblich nach dem als “Maskenmann“ bekanntgewordenen Serientäter. Im vergangenen April schnappte sie ihn in Hamburg.

dpa

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