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Unfallserie auf A8.

27 Verletzte in Krankenhäusern

Massencrash auf der A8: Dutzende Fahrzeuge krachen ineinander

Auf der A8 ist es während eines Unwetters zu einer Massenkarambolage gekommen. Mehr als zwei Dutzend Fahrzeuge werden bei dem Unfall demoliert. Es gibt zahlreiche Verletzte.

Adelzhausen - Bei einer Massenkarambolage in Bayern sind auf der Autobahn 8 fast 30 Menschen verletzt worden. Fast alle Opfer kamen am späten Donnerstagnachmittag mit leichteren Blessuren davon, ein Mensch wurde nach Polizeiangaben schwer verletzt. Auslöser der Unfälle nahe Augsburg war ein Auffahrunfall zweier Autos gewesen. Zur Unfallzeit ging dort ein wolkenbruchartiger Regen nieder.

Nach einer ersten Bilanz der Polizei waren gegen 17.00 Uhr während eines Wolkenbruchs zwei Autos zwischen den Anschlussstellen Adelzhausen und Odelzhausen ineinandergekracht. Daraufhin ereigneten sich auf einer Länge von etwa 150 Metern mehrere weitere Auffahrunfälle. Insgesamt seien 29 Autos beteiligt gewesen. Entgegen ersten Angaben der Polizei waren keine Lastwagen oder Omnibusse in die Unfallserie verwickelt.

27 Menschen in Kliniken

Unfallserie auf A8.

Ein großes Aufgebot an Ärzten und Sanitätern behandelte die Verletzten noch an der Unfallstelle. 27 Personen seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, schilderte ein Polizeisprecher am Unfallort. Der Beamte rechnete damit, dass jedoch nur wenige von ihnen stationär in den Kliniken bleiben müssen.

„Man darf sich das nicht so vorstellen, dass 29 Autos ineinander verkeilt sind“, sagte der Sprecher. Es handle sich vielmehr um mehrere einzelne Unfälle, „wie das halt so ist, wenn auf einen Unfall mehrere weitere folgen“. Der Beamte konnte zunächst nicht sagen, ob der starke Regen die Unfallserie begünstigte.

Polizei und Rettungsorganisationen waren mit zahlreichen Kräften am Unfallort. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Die Autobahn war in Richtung München für meherere Stunden gesperrt und wurde gegen 22 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Die Höhe des entstandenen Schadens stand zunächst nicht fest.

Mehr Informationen und Bilder gibt es bei Merkur.de*.

*Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktions-Netzwerkes.

dpa

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