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Ein massiver Felssturz hat eine wichtige österreichische Alpenstraße, die Felbertauernstraße, unterbrochen.

Retter suchen nach Opfern

Großer Felsrutsch blockiert Felbertauernstraße

Wien/Innsbruck - Ein massiver Felssturz hat eine wichtige österreichische Alpenstraße, die Felbertauernstraße, unterbrochen. Retter suchen an der Unglücksstelle derzeit nach vermissten Personen.

Die Strecke von Matrei in Osttirol nach Mittersill in Salzburg bleibt nach Aussage der Einsatzkräfte mindestens eine Woche gesperrt. Es wird vermutet, dass die Geröllmassen ein fahrendes Auto mit zwei Menschen mit sich rissen. Da weitere Steinschläge drohten, konnten die Helfer zunächst nicht nach möglichen Verschütteten suchen.

Durch die Steinlawine wurde die Schildalmgalerie auf einer Länge von 90 bis 100 Metern zerstört.

In der Nacht zum Dienstag waren geschätzte 35 000 Kubikmeter Steine und Erdreich auf die Straße auf Osttiroler Seite gestürzt. Sie zerstörten die zum Schutz vor Lawinen überdachte Straße auf einer Länge von fast 100 Metern völlig. Als Ursache für den ungewöhnlich heftigen Felssturz vermuten die Betreiber der Mautstraße die starke Schneeschmelze der vergangenen Wochen.

Pfingsturlauber müssen sich laut ADAC auf ihrer Fahrt in den Süden auf Behinderungen einstellen. Die Felbertauernroute – eine wichtige Nord-Süd-Verbindung auf dem Weg nach Osttirol, Kärnten oder Italien bleibt voraussichtlich bis zum 21. Mai gesperrt.

Laut ADAC bestehen Ausweichmöglichkeiten über die Brennerautobahn A 13 oder dieTauernautobahn A 10 und das Pustertal. Ebenso ist eine Nutzung der Bahnverladung der Tauernschleuse zwischen Böckstein und Mallnitz möglich.

dpa/mm

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