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"Lecker" sagte Annah Sophia Stevenson nicht, als sie die Kakerlake in ihrem Big Mac entdeckte. 

Schwere Vorwürfe gegen Fastfood-Riesen

McDonald's-Kundin macht Ekel-Entdeckung in Burger

Blenheim - Den herzhaften Biss in ihren Big Mac bereute eine junge Neuseeländerin, als sie plötzlich ein Knacken hörte und eine halbe Kakerlake fand. McDonald's weist die Schuld jedoch von sich. 

"Das einzige, was schlimmer ist, als eine Kakerlake zu entdecken, ist, eine halbe Kakerlake zu entdecken", findet Annah Sophia Stevenson. Und falls ihre Geschichte stimmt, muss sie es wissen. Die junge Kosmetikerin aus dem neuseeländischen Blenheim sagte der Mediengruppe Fairfax New Zealand, sie habe am Samstagabend in einer McDonald's-Filiale ein Big-Mac-Menü gekauft und später zu Hause das Insekt entdeckt - allerdings erst, nachdem sie es bereits zur Hälfte verspeist habe.

"Die Gedärme hingen heraus", erzählte die 26-Jährige. "Ich hatte noch versucht, die Kakerlake durchzubeißen. Eine ganze Weile habe ich auf dem Ding herumgekaut", berichtete Stevenson. Zunächst habe sie gedacht, bei der Küchenschabe handle es sich um ein Stück knorpeliges Fleisch. Als sie ihren Irrtum bemerkte, stellte sie Aufnahmen ihres unappetitlichen Mahls auf ihr Facebook-Profil und kommentierte, sie fühle sich "krank, traumatisiert und angewidert".

Nach Angaben von McDonald's kontaktierte die betroffene Filiale die Frau, sobald sie Wind von dem Vorfall bekam. Der "Burger und der Fremdkörper" seien eingesammelt worden, um von unabhängiger Seite überprüft zu werden. Stevenson habe am Montag jedoch ihren Burger zurückverlangt, was die Möglichkeiten, die Vorwürfe aufzuklären, "empfindlich" einschränke.

Das örtliche Gesundheitsamt habe die Küche der Filiale am Montag untersucht und keine Anzeichen einer Verunreinigung durch Ungeziefer feststellen können, teilte die Fast-Food-Kette mit. "Es ist wichtig festzuhalten, dass die betreffenden Produkte an einem Drive-In-Schalter bestellt, im Auto transportiert und bei der Kundin zu Hause verzehrt wurden", teilte McDonald's der Nachrichtenagentur AFP in einer Stellungnahme mit.

afp

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