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Die Fastfoodmenüs von McDonald´s, Burger King und Kochlöffel enthalten zu viel Fett.

Fastfood-Wettkampf

Stiftung Warentest prüft McDonald's und Co.

München - Fastfood ist beliebt, hat aber einen schlechten Ruf. Ist er gerechtfertigt? Die Stiftung Warentest hat Menüs von McDonald’s, Burger King und Kochlöffel unter die Lupe genommen.

Allein Fastfoodriese McDonald’s versorgt nach eigenen Angaben jeden Tag mehr als 2,7 Millionen Gäste in Deutschland mit Burger, Pommes frites und Salat. Was vielen gefällt: Im Fastfoodrestaurant müssen die Kunden nicht lange warten. Doch das schnelle Essen soll ungesund und fettreich sein. Für die September-Ausgabe des „test“-Hefts hat die Stiftung Warentest das Angbot von McDonald’s, Burger King und dem deutschen Anbieter Kochlöffel geprüft.

Lebensmittelmythen - Hätten Sie's gewusst?

Lebensmittelmythen - Hätten Sie's gewusst?

In der sensorischen Prüfung der Burger schneiden der Big Mac von McDonald’s und der Star-Burger von Kochlöffel gut ab, der Whopper von Burger King sogar sehr gut. Die Laboranalyse bestätigt Rindfleisch.

Burger King grillt das Fleisch über offener Flamme. Das Aroma, das sich dabei entwickelt, krönt den Whopper beim Geschmack zum König. Vom Thron stürzt ihn der Schadstoffgehalt. Offenbar im Zusammenspiel von Feuer und Fleisch entsteht schädliches 3-Monochlorpropandiol (3-MCPD). In den Pommes frites von Burger King und Kochlöffel fanden die Tester erhöhte Mengen schädlicher Glycidyl-Ester. Diese Schadstoffe lösen wahrscheinlich Krebs aus. Offenbar verwenden beide Anbieter zum Frittieren Ölmischungen, die raffiniertes Palmfett enthalten. Es ist dafür bekannt, dass es häufig mit Glycidyl-Estern belastet ist.

McDonald’s verzichtet auf Palmfett. Die Pommes bleiben insgesamt weicher, enthalten aber auch deutlich weniger Glycidyl-Ester und ungesunde gesättigte Fettsäuren als die der Konkurrenz. Alle Pommes im Test enthalten zudem in geringen Mengen den Schadstoff Acrylamid, der wahrscheinlich krebserregend und erbgutschädigend wirkt. Nur eine Portion Pommes von Kochlöffel überschreitet beim Acrylamid-Gehalt den geltenden Richtwert der EU, heißt es in der Zeitschrift „test“.

Wer auf Fastfood nicht verzichten will, aber wenigstens auf ein paar Kalorien, kann sie beim Getränk einsparen. Die 0,4 Liter großen Softdrinks im Test enthalten je etwa 170 Kilokalorien. Die Restaurants bieten auch Saftschorlen und Wasser an. Wasser bringt gar keine Kalorien mit – 0,4 Liter Apfelschorle haben etwa 100 Kilokalorien. Selbst ein vermeintlich leichter Salat kann sich mit viel Dressing als schwere Kost entpuppen: Bei Kochlöffel enthält der Salat stolze 13 Gramm Fett.

mm

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