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Ein Internet-Scherz lässt Veganer-Papst Attila Hildmann für den "fast veganen Burger" werben.

"Werbung" für McHildi im Netz

Wirbel um veganen McDonald's-Burger

Köln - Nach dem Veggie-Burger nun der Big Mac für Veganer? Im Internet kursiert derzeit eine "Werbung" für den veganen "McHildi". Ob Fastfood-Riese McDonald's das lustig findet?

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Die Zielgruppe von McDonald's lässt sich kaum noch vergrößern: Seit Jahrzehnten ist der Fastfood-Gigantweltweit, kultur- und altersübergreifend eine der stärksten Marken. Doch bei einer sozialen Bewegung wäre noch Spielraum: Immer mehr Menschen sehen veganes Essen als ihren ethisch bewussten Lebensstil an. Auf Veganer dürfte die fleischlastige Burger-Kultur jedoch eher abstoßend wirken. Reagiert McDonald's nun mit einem veganen Produkt?

Derzeit kursiert eine Meldung des Satire-Portals "Neue Rheinpresse" im Internet, die den "McHildi" als "fast" veganen Burger von McDonald's vorstellt. Der Name ist eine Anspielung auf den Fitness-Papst Attila Hildmann, der vegan lebt und bislang sechs vegane Kochbücher herausgebracht hat. Auf einem Fake-Kampagnenfoto wirbt der "Vorzeigeveganer" für den angeblich ab Februar erhältlichen Burger, der vegan lebenden Menschen ein Graus wäre: Schließlich findet sich in der Witz-Anzeige der Vermerk "Kann Spuren von Rind/Pferde-, Schweine-, Geflügelfleisch, Fisch, Schalen-, Krustentieren, Senf, Eiern & Erdnüssen enthalten. Vegan ist in diesem Fall lediglich eine Werbeaussage und trifft nicht auf das Produkt zu."

Wie findet der Fastfood-Riese, dass ihm satirisch solche Mogelprodukte untergejubelt werden? "Wir haben sehr schmunzeln müssen", kommentiert Peter Lemm, Abteilungsleiter für Corporate Affairs, die Internet-Ente. Mit Attila Hildmann unterhalte man "keinerlei Vereinbarungen". Außerdem habe McDonald's mit Apfeltaschen, Salat und Pommes bereits veganes Essen in der Produktpalette. Attila Hildmann kann über den Gag ebenfalls nur lachen. Mit dem Kommentar "hahahahahaha" und einem Smiley hat er den Beitrag auf seiner Facebook-Seite geteilt. Die scheinbar diffamierende Publicity wusste der Profi-Veganer geschickt für sich zu nutzen: "Wäre es zu begrüßen, einen veganen Burger in den Massenmarkt der Schnellrestaurants zu bringen?", fragt er seine Fans in einem zweiten Post und fordert sie zum "liken" auf, wenn sie ihm einen Fastfood-Werbevertrag zutrauen würden. Ob McDonald's nun durch die mediale Aufmerksamkeit doch noch Interesse an einer Zusammenarbeit findet?

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