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Experten vermuten in der Außenwand der U-Bahn-Grube ein Loch, das eine der Hauptursachen für den Einsturz des Stadtarchivs gewesen sein soll.

Medienberichte

Stadtarchiv-Einsturz: Ermittlungen eingeleitet

Köln - Gegen mehrere Dutzend Menschen hat die Kölner Staatsanwaltschaft nach Informationen des „Kölner Stadtanzeiger“ und des Nachrichtenmagazins „Focus“ Ermittlungen wegen des Einsturzes des Stadtarchivs eingeleitet.

Sie werden verdächtigt, den Einsturz des Gebäudes vor fünf Jahren verursacht oder mitverursacht zu haben. Die Staatsanwaltschaft wollte die Berichte auf Anfrage nicht kommentieren. Auf der Liste der Beschuldigten stehen laut „Focus“ unter anderem Vertreter der Bauaufsicht, Planer, Projektierer und Bauarbeiter.

Als Ursache für das Unglück, bei dem zwei Menschen getötet wurden, gelten Probleme bei einer Baustelle einer neuen Kölner U-Bahn-Linie. Experten vermuten in der Außenwand der U-Bahn-Grube ein Loch, das eine der Hauptursachen für den Einsturz des Stadtarchivs gewesen sein soll. Die Staatsanwaltschaft ermittelte bislang wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Baugefährdung nur gegen Unbekannt. Am 3. März jährt sich der Einsturz zum fünften Mal. Zu dem Zeitpunkt würden die Taten verjähren, wenn kein Verfahren gegen die Verdächtigten eingeleitet wird.

dpa

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