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Ein Teamfoto der Humboldt Broncos.

Bus kollidiert mit LKW

Drama um Eishockeyteam: Mindestens 14 Tote bei Bus-Unglück in Kanada

Bei einem Busunglück in Kanada sind mindestens 14 Menschen getötet worden.

Tisdale - Ein furchtbares Ende hat die Busreise eines jungen kanadischen Eishockeyteam zum nächsten Spiel genommen. Mindestens 14 Menschen sollen beim Zusammenstoß des Mannschaftsbusses mit einem Lastwagen nahe der Stadt Tisdale in der Provinz Saskatchewan ums Leben gekommen sein, wie kanadische Medien unter Berufung auf die Polizei in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) berichteten. 14 weitere wurden verletzt, drei davon schwer.

In dem Bus hätten sich zum Zeitpunkt des Unglücks 28 Menschen befunden, hieß es. In einer ersten Mitteilung bestätigte die Polizei lediglich, dass es Tote und Verletzte gegeben habe, machte jedoch noch keine Angaben zu den Opferzahlen. Wie und warum es zu dem Unglück kam, blieb zunächst unklar.

In einem Tweet vom Vater eines der Opfer sieht man drei der Spieler in ihren Krankenhausbetten: Grayson Cameron (17), Derek Patter (18) und Nick Shumlanski (19).

„Unglaublicher Verlust“

Der Bus mit dem Juniorenteam der Humboldt Broncos soll laut Medienberichten am Freitagnachmittag (Ortszeit) von einem Sattelschlepper gerammt worden sein. Die Mannschaft sei auf dem Weg zu einem Spiel in der Stadt Nipawin gewesen. „Unsere Broncos-Familie steht unter Schock, während wir versuchen, unseren unglaublichen Verlust zu verarbeiten“, erklärte Vereinspräsident Kevini Garinger. „Wir wissen nicht genau, wer verstorben ist, und wir denken auch nicht, dass wir das sofort erfahren werden“, sagte er kanadischen Medien.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau drückte auf Twitter seine Anteilnahme aus: „Ich kann mir nicht vorstellen, was die Eltern durchmachen.“ Sein Mitgefühl gelte allen, „die von dieser schrecklichen Tragödie betroffen sind, in der Humboldt-Gemeinde und darüber hinaus“. Auch der Regierungschef der Provinz Saskatchewan, Scott Moe, zeigte sich betroffen: „Worte können den Verlust, den wir heute Nacht fühlen, nicht beschreiben.“

dpa/afp

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