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Mehr als 500 000 fliehen vor Taifun in China

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- Peking - Mehr als eine halbe Million Menschen sind an der Küste Ostchinas vor dem Supertaifun «Saomai» in Sicherheit gebracht worden. Der Wirbelsturm, der über Nacht an Stärke gewonnen hatte und in die höchste Taifun-Kategorie eingestuft worden war, werde der schwerste in China seit 40 Jahren, warnten chinesische Wetterämter.

Er werde im Laufe des Donnerstags auf die Küste treffen. Bei Evakuierungen wurden in der Provinz Zhejiang mehr als 300 000 Menschen sowie im benachbarten Fujian 266 000 Menschen in Sicherheit gebracht, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Behörden in der dicht besiedelten Region um die Städte Wenzhou, Taizhou und Ningbo warnten vor schweren Überschwemmungen, heftigen Winden und Sturmböen sowie Erdrutschen. Zehntausende von Schiffen wurden in die Häfen zurückgeholt. «Alle Fabriken entlang der Küste wurden aufgefordert, die Produktion einzustellen», berichtete ein Meteorologe des Wetterbüros in Wenzhou der dpa. Erst im Juli waren beim Taifun Bilis mehr als 600 Menschen im Osten und Süden Chinas ums Leben gekommen. Der Taifun «Saomai» ist nach dem vietnamesischen Wort für den Planeten Venus benannt.

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