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Mehr als 60 Tote bei Explosionen in Bagdad

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- Bagdad - Bei einer Serie von Explosionen sind am Sonntagabend im Südosten von Bagdad mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Wie der britische Fernsehsender BBC berichtete, wurden im Stadtteil Safaranija bei den Anschlägen mit Bomben und Raketen Dutzende Iraker verletzt.

Ein mehrstöckiges Gebäude sei eingestürzt. Zuerst habe eine Rakete das Haus getroffen. Als Nachbarn versuchten, Verletzte mit bloßen Händen zu retten, sei eine Autobombe explodiert. Kurz danach habe ein Selbstmordattentäter sich in einer Menschenmenge mit seinem Motorrad in die Luft gesprengt.

In Safaranija leben Sunniten und Schiiten. Die Mehrheit bildeten jedoch Angehörige der schiitischen Glaubensrichtung des Islam. Stunden zuvor hatten Bewaffnete einen prominenten schiitischen Geistlichen aus seinem Büro im Stadtbezirk Neu-Bagdad entführt. Wer hinter der Entführung von Ajatollah Hussein al-Husseini steckt, war noch völlig unklar.

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