Voll besetzt mit illegalen Einwanderern

Mehrere Tote bei Bootsunglück vor der Küste Malysias

Kuala Lumpur - Bei einem Bootsunglück vor der Küste Malaysias sind möglicherweise bis zu 40 Menschen umgekommen. Aufdem gekenterten Boot befanden sich illegale Einwanderer aus Indonesien.

Bis Montagmorgen seien die Leichen von sechs Frauen und vier Männern an einem Strand nahe der Küstenstadt Mersing im Osten des Landes angeschwemmt worden, erklärte die Küstenwache. Nach Angaben eines Sprechers waren an Bord des gekenterten Boots über 40 illegale Einwanderer aus Indonesien.

Das Boot war demnach auf dem Weg von Indonesien nach Malaysia, als es in der rauen See kenterte. Zwei Insassen konnten gerettet und in ein Krankenhaus gebracht werden. Ihr Zustand war zunächst ungewiss. Die Küstenwache leitete eine Suche nach den Vermissten ein. Sie vermutet, dass das Boot völlig überladen war.

Vor Malaysia gibt es immer wieder Bootsunglücke mit illegalen Arbeitern aus Indonesien: Ende November war ein Schnellboot mit Arbeitern an Bord auf dem Rückweg aus Malaysia in der Nähe der indonesischen Insel Batam gekentert. Mehr als 40 Insassen wurden nie gefunden.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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