Elf Menschen tot - war verseuchter Essig schuld?

Peking - Mit Frostschutzmittel vermischter Essig hat nach Vermutungen der Behörden im Westen Chinas zum Tod von elf Menschen geführt. Von der Lebensmittelvergiftung waren auch Kinder betroffen.

Weitere 120 Menschen erkrankten, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Unter den Toten waren auch Kinder. Die Opfer waren Muslime, die am Samstag gemeinsam am abendlichen Fastenbrechen im Rahmen des Monats Ramadan teilnahmen.

Die Ermittler vermuten, dass sie Essig zu sich nahmen, der in zwei Plastikfässern lagerte, die zuvor für Frostschutzmittel genutzt worden waren. Die Fälle von Lebensmittelvergiftung ereigneten sich in einem Dorf bei Hotan in der Region Xinjiang nahe der Grenze zu Afghanistan und Pakistan.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zigarette auf Flugzeugklo - Brite muss neuneinhalb Jahre in Haft
Birmingham - Weil er sich auf dem Flugzeugklo eine Zigarette angezündet und damit eine Notlandung ausgelöst hat, muss ein 46 Jahre alter Brite für mehr als neun Jahre …
Zigarette auf Flugzeugklo - Brite muss neuneinhalb Jahre in Haft
Tiger-Zwillinge im Zoo Leipzig heißen Akina und Lenya
Die beiden Tiger-Mädchen sind in einer Zinkwanne getauft worden. Sie sind vor drei Monaten zur Welt gekommen und würden schon langsam ruppig, sagte der Zoo-Direktor Jörg …
Tiger-Zwillinge im Zoo Leipzig heißen Akina und Lenya
Möglicherweise bewaffnet: Gefangener flieht aus Psychiatrie
Ein Pfleger wurde bei der Attacke schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Die Polizei fahndet mit einem Hubschrauber nach dem 35-Jährigen und prüft mögliche …
Möglicherweise bewaffnet: Gefangener flieht aus Psychiatrie
Der Tod von weißen Hirschen soll Unglück bringen
Um weiße Hirsche rankt sich ein Mythos: Wer sie schießt, stirbt kurz darauf. Forscher wollen nun eine Population in Hessen genauer untersuchen.
Der Tod von weißen Hirschen soll Unglück bringen

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion